Stadt weiterbauen DER STADTSCHICHTEN-ATLAS Ein Instrument für vorausschauende Planung in historisch kontaminierten ArealenWie verteilen sich die Kriegsverluste der Kölner Architektur auf den Stadtkern? Wo genau befinden sich die unterirdischen Überreste der Antike, des Mittelalters oder der Vorkriegszeit? Diese und andere Fragen soll der digitale Stadtschichtenatlas Köln beantworten. | |
Er ist ein Instrument zur Erfassung und Erforschung des bestehenden und untergegangenen historischen Baubestandes der Stadt unter Anwendung eines Geographischen Informationssystems (GIS). Kartographische Grundlage sind die Katasterkarten der Redaktionen 1836, 1938 und 1948, die Auskunft geben über den vorindustriellen Baubestand, den Vorkriegszustand und die Kriegszerstörungen. Durch die Integration von Grundrissen, Grabungsplänen, historischem Bildmaterial und textlichen Quellen entsteht ein archäologisch-geographisches Informationssystem in 40 Zeitschichten für den historischen Stadtkern Kölns, das als umfassendes Forschungs- und Planungsinstrument für Baugeschichte, historische Topografie, Denkmalschutz, archäologische Maßnahmenplanung und die Vertretung der bodendenkmalpflegerischen Belange in der Öffentlichkeit , etwa bei Neubauplanungen, konzipiert ist. Über das Projekt informiert Prof. Dr. Norbert Nußbaum, Lehrstuhl für Kunstgeschichte und Stadterhaltung. Kunsthistorisches Insititut der Universität zu Köln, Abteilung Architekturgeschichte. Moderation: Dr. Ulrich Krings, hdak | Diese Veranstaltung wird konzipiert und betreut von Dr. Ulrich Krings, Kölner Stadtkonservator a.D. → ulrich.krings(at)hda-koeln.de |

Mittwoch, 09.12.2009 | 19:00 Uhr | hdak-Kubus, Josef-Haubrich-Hof, 50676 Köln | Eine Veranstaltung des Hauses der Architektur Köln in der Reihe „Jeden Mittwoch 19 Uhr - eine Stunde Baukultur“ | Eintritt frei | Keine Anmeldung erforderlich | www.hda-koeln.de | 
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