
Der Vortrag beschreibt die unterschiedliche Entwicklung der Residenzstadt Düsseldorf und der Festungsstadt Köln zu Industriegroßstädten anhand der wichtigsten Phasen der Stadterweiterung bis in die 1920er Jahre. Von der Neugestaltung des Rheinufers über die Anlage der Grüngürtel bis zum Streit ums höchste Haus - viele der vor rund 100 Jahren entstandenen städtebaulichen Ideen prägen bis heute die Stadtgestalt und die aktuellen planerischen Diskussionen. Vorstellung der Kooperation von M:AI und AFR zur Begleitung der Ausstellung „Dynamik und Wandel - Rheinischer Städtebau 1910 - 2010+“ von Dr. Ursula Kleefisch-Jobst, Geschäftsführende Kuratorin M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW Vortrag von Christine Kämmerer M.A., Architekturhistorikerin, Wissenschaftliche Begleitung der Ausstellung „Dynamik und Wandel“ des M:AI für die RWTH Aachen Diskussion mit der Referentin und Prof. Kunibert Wachten, RWTH Aachen Moderation Jörg Beste, Geschäftsführer AFR Montag, 11.01.2010 | 19:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Eintritt frei | Keine Anmeldung erforderlich | Einlass ab 19:00 Uhr | Eine Veranstaltung des AFR Architektur Forum Rheinland in der Reihe "Warum ist es am Rhein so schön...? - 100 Jahre Stadtentwicklung am Rhein" | weitere Informationen: »architektur-forum-rheinland@hda-koeln.de Themenreihe "Warum ist es am Rhein so schön...? - 100 Jahre Stadtentwicklung am Rhein" des AFR Architektur Forum Rheinland e.V. im Jahr 2010: »11.01.2010 - Stadt ohne Grenzen: Entwicklung zur Großstadt »01.02.2010 - Schöne neue Welt: Das Rheinland und die Moderne »01.03.2010 - Der Super-"Gau": Nationalsozialistische Stadtplanung im Rheinland »12.04.2010 - Aus Schutt und Asche: Rheinischer Wiederaufbau »03.05.2010 - Wohnen XXL: Großsiedlungen »07.06.2010 - Zurück zur "Wirtlichkeit": Bürgerproteste, Besetzungen, Denkmalschutz »05.07.2010 - Exkursion zu Großsiedlungen »06.09.2010 - Rheinische Hauptstädte »08.11.2010 - Hochhäuser im Rheinland »06.12.2010 - Stadtentwicklung und Ausstellungen Weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage unter »architektur-forum-rheinland@hda-koeln.de M:AI - Immer vor Ort. Nie am selben.
Ein Museum, das sich Häusern widmet, ohne ein Haus zu besitzen. Eines, das in ganz Nordrhein-Westfalen unterwegs ist. Das M:AI Museum für Architekturkunst spricht über Immobilien und ist selbst mobil: So ist es schnell dort, wo Häuser im Original stehen. Aber auch zur Stelle, wenn es um aktuelle Diskussionen und Positionen geht. Und so bewegt sich dieses mobile Museum von seinem Sitz in Gelsenkirchen aus immer dorthin, wo Architektur und Ingenieurkunst zum Thema werden sollen: weil ein Gebäude besonders beispielhaft ist und sich Menschen darin wohl fühlen, weil bedeutende Architekten, Ingenieure, Stadtplaner und Landschaftsgestalter Wegweisendes hinterlassen haben oder weil Bau- und Kulturdenkmäler vom Abriss bedroht sind und heftig diskutiert werden. Mit Ausstellungen und Exkursionen, Vorträgen und künstlerischen Aktionen sowie Publikationen macht das M:AI die Qualitäten und Möglichkeiten eines Bauwerks sichtbar – besonders, um den Blick eines jeden für gutes Bauen zu schärfen und zu zeigen, welche baulichen Schätze Nordrhein-Westfalen hat. Letzteres auch über die Grenzen des Bundeslandes hinweg. Seit 2005 nun schon ist das M:AI mit vielen Partnern aktiv und orientiert sich bei seinen Aktivitäten an der jeweiligen aktuellen Diskussion. Das M:AI ist eine eigenständige Institution der Landesinitiative StadtBauKultur NRW. |
Die Partner im Dialog Kölner Klimawandel:![]()