
Der Zweite Weltkrieg hinterließ viele rheinische Städte als Trümmerwüsten. Beim Wiederaufbau stand zunächst die Behebung der Wohnungsnot im Vordergrund. Die Wiederherstellung der Stadtbilder führte zu einer großen Bandbreite an Lösungen, vom historisierenden Wiederaufbau bis zu völlig neuen Architekturensembles. Oft wurde die aufgelockerte, autogerechte Stadt gewünscht und mit großem Optimismus verwirklicht. Eine Reise vom neu gebauten Wesel über das Kreuz Kaiserberg bei Duisburg bis ins neu-alte Köln verdeutlicht die Tragweite der Veränderungen und Vielfalt der Lösungen. Montag, 12.04.2010 | 19:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Eintritt frei | Keine Anmeldung erforderlich | Einlass ab 19:00 Uhr | Eine Veranstaltung des AFR Architektur Forum Rheinland in der Reihe "Warum ist es am Rhein so schön...? - 100 Jahre Stadtentwicklung am Rhein" | weitere Informationen: »architektur-forum-rheinland@hda-koeln.de Themenreihe "Warum ist es am Rhein so schön...? - 100 Jahre Stadtentwicklung am Rhein" des AFR Architektur Forum Rheinland e.V. im Jahr 2010: »11.01.2010 - Stadt ohne Grenzen: Entwicklung zur Großstadt »01.02.2010 - Schöne neue Welt: Das Rheinland und die Moderne »01.03.2010 - Der Super-"Gau": Nationalsozialistische Stadtplanung im Rheinland »12.04.2010 - Aus Schutt und Asche: Rheinischer Wiederaufbau »03.05.2010 - Wohnen XXL: Großsiedlungen »07.06.2010 - Zurück zur "Wirtlichkeit": Bürgerproteste, Besetzungen, Denkmalschutz »05.07.2010 - Exkursion zu Großsiedlungen »06.09.2010 - Rheinische Hauptstädte »08.11.2010 - Hochhäuser im Rheinland »06.12.2010 - Stadtentwicklung und Ausstellungen Weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage unter »architektur-forum-rheinland@hda-koeln.de M:AI - Immer vor Ort. Nie am selben.
Ein Museum, das sich Häusern widmet, ohne ein Haus zu besitzen. Eines, das in ganz Nordrhein-Westfalen unterwegs ist. Das M:AI Museum für Architekturkunst spricht über Immobilien und ist selbst mobil: So ist es schnell dort, wo Häuser im Original stehen. Aber auch zur Stelle, wenn es um aktuelle Diskussionen und Positionen geht. Und so bewegt sich dieses mobile Museum von seinem Sitz in Gelsenkirchen aus immer dorthin, wo Architektur und Ingenieurkunst zum Thema werden sollen: weil ein Gebäude besonders beispielhaft ist und sich Menschen darin wohl fühlen, weil bedeutende Architekten, Ingenieure, Stadtplaner und Landschaftsgestalter Wegweisendes hinterlassen haben oder weil Bau- und Kulturdenkmäler vom Abriss bedroht sind und heftig diskutiert werden. Mit Ausstellungen und Exkursionen, Vorträgen und künstlerischen Aktionen sowie Publikationen macht das M:AI die Qualitäten und Möglichkeiten eines Bauwerks sichtbar – besonders, um den Blick eines jeden für gutes Bauen zu schärfen und zu zeigen, welche baulichen Schätze Nordrhein-Westfalen hat. Letzteres auch über die Grenzen des Bundeslandes hinweg. Seit 2005 nun schon ist das M:AI mit vielen Partnern aktiv und orientiert sich bei seinen Aktivitäten an der jeweiligen aktuellen Diskussion. Das M:AI ist eine eigenständige Institution der Landesinitiative StadtBauKultur NRW. |
Die Partner im Dialog Kölner Klimawandel:![]()