Profil
Mitgliedschaft
Themenschwerpunkte
Termine
Rückblick
Partner
Publikationen
Newsletter
Kontakt
Impressum
Haus der Architektur

Wohnen XXL: Großsiedlungen

Großsiedlungen der Nachkriegszeit, wie Chorweiler, Garath, Hochdahl, Ratingen West, Tannenbusch und andere waren bereits zur Zeit ihrer Erbauung nicht unumstritten. Sie haben zum Teil eine lange Planungsgeschichte, während derer sich die Realisierung von den ursprünglichen Ideen und Größenordnungen oft entfernte. Heute gelten Sie allgemein als problematischer Schluss- und Höhepunkt des Städtebaus der Moderne.


Auch hier muss genauer hingesehen und differenzierter beurteilt werden.

Zwei Referenten beleuchten die Großsiedlungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln:

Der Politikwissenschaftler und Soziologe Oliver Schwedes, Berlin, führt am Beispiel der Großsiedlung Ratingen West vor, wie trotz eines vielbeachteten Wettbewerbs, der das bestehende Problembewußtsein der 1960er Jahre gegenüber den Großsiedlungen gut dokumentiert, lokale politische Eliten im Verbund mit dem Baukonzern Hochtief eine Großsiedlung mit dem bekannten Schwächen entstehen lassen.

Der Raumplaner Matthias Konegen, Dortmund, stellt weitere exemplarische Großsiedlungen in ihrer räumlichen und architektonischen Erscheinung vor und gibt Anregungen zum möglichen Denkmalwert von Großsiedlungen.

Montag, 03.05.2010 | 19:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Eintritt frei | Keine Anmeldung erforderlich | Einlass ab 19:00 Uhr | Eine Veranstaltung des AFR Architektur Forum Rheinland in der Reihe "Warum ist es am Rhein so schön...? - 100 Jahre Stadtentwicklung am Rhein" | weitere Informationen: »architektur-forum-rheinland@hda-koeln.de

Themenreihe "Warum ist es am Rhein so schön...? - 100 Jahre Stadtentwicklung am Rhein" des AFR Architektur Forum Rheinland e.V. im Jahr 2010:

»11.01.2010 - Stadt ohne Grenzen: Entwicklung zur Großstadt

»01.02.2010 - Schöne neue Welt:  Das Rheinland und die Moderne

»01.03.2010 - Der Super-"Gau": Nationalsozialistische Stadtplanung im Rheinland

»12.04.2010 - Aus Schutt und Asche: Rheinischer Wiederaufbau

»03.05.2010 - Wohnen XXL: Großsiedlungen

»07.06.2010 - Zurück zur "Wirtlichkeit": Bürgerproteste, Besetzungen, Denkmalschutz

»05.07.2010 - Exkursion zu Großsiedlungen

»06.09.2010 - Rheinische Hauptstädte

»11.10.2010 - Strukturwandel

»08.11.2010 - Hochhäuser im Rheinland

»06.12.2010 - Stadtentwicklung und Ausstellungen

Weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage unter »architektur-forum-rheinland@hda-koeln.de


M:AI - Immer vor Ort. Nie am selben.


Ein Museum, das sich Häusern widmet, ohne ein Haus zu besitzen. Eines, das in ganz Nordrhein-Westfalen unterwegs ist. Das M:AI Museum für Architekturkunst spricht über Immobilien und ist selbst mobil: So ist es schnell dort, wo Häuser im Original stehen. Aber auch zur Stelle, wenn es um aktuelle Diskussionen und Positionen geht.

Und so bewegt sich dieses mobile Museum von seinem Sitz in Gelsenkirchen aus immer dorthin, wo Architektur und Ingenieurkunst zum Thema werden sollen: weil ein Gebäude besonders beispielhaft ist und sich Menschen darin wohl fühlen, weil bedeutende Architekten, Ingenieure, Stadtplaner und Landschaftsgestalter Wegweisendes hinterlassen haben oder weil Bau- und Kulturdenkmäler vom Abriss bedroht sind und heftig diskutiert werden.

Mit Ausstellungen und Exkursionen, Vorträgen und künstlerischen Aktionen sowie Publikationen macht das M:AI die Qualitäten und Möglichkeiten eines Bauwerks sichtbar – besonders, um den Blick eines jeden für gutes Bauen zu schärfen und zu zeigen, welche baulichen Schätze Nordrhein-Westfalen hat. Letzteres auch über die Grenzen des Bundeslandes hinweg.

Seit 2005 nun schon ist das M:AI mit vielen Partnern aktiv und orientiert sich bei seinen Aktivitäten an der jeweiligen aktuellen Diskussion. Das M:AI ist eine eigenständige Institution der Landesinitiative StadtBauKultur NRW.

Die Partner im Dialog Kölner Klimawandel:Partner