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Ist das Baukultur, oder kann das weg? Gebäude aus der Zeit des Brutalismus in Köln

23. April | 19:30

Ist das Baukultur, oder kann das weg? Gebäude aus der Zeit des Brutalismus in Köln

Vortrag und Gespräch

Das BDA Montagsgespräch am 23. April thematisiert die auch in Köln wiederentdeckte Architektur aus der Zeit des Brutalismus. Was wird abgerissen, umgenutzt oder saniert? Oder läutet der aktuelle Hype eine Trendumkehr ein?

Schon in der Zeit des Wiederaufbaus nach dem zweiten Weltkrieg, aber stärker noch in den 1960er und 70er Jahren ist die Einwohnerzahl der Stadt Köln stark gewachsen. In der Folge sind in Köln zahlreiche Gebäude und Raumskulpturen entstanden, die aufmerksame Fachleute als „baukulturelle Zeitzeugen“ wiederentdeckt haben und wertschätzen, während gleichzeitig in der Stadtöffentlichkeit und verantwortenden Politik ihr Abriss eingeleitet wird. Das Rodenkirchener Rathaus, der Ebertplatz, die Mensa der Universität und das Hauptgebäude der TH-Köln sind Beispiele dieser Entwicklung.

Selbst einzelne Gebäude des Kölner Pritzkerpreisträgers Gottfried Böhm erscheinen auf der Abrissliste. Anstatt das 50-jährige Bestehen des Gutbrod-Ensembles gegenüber des Unihauptgebäudes mit Hörsälen, Bibliothek, Seminargebäuden, Platzfläche und Straßenunterführung zu feiern, steht es um den Erhalt des „fast Denkmals“ offenkundig nicht zum Besten.

Andernorts wird der Brutalismus bereits geschätzt. Das DAM zeigt aktuell unter dem Titel „SOS Brutalismus“ Modelle und Betonabgüsse von „Betonmonstern“ aus der ganzen Welt. Und die namensgleiche Internetseite #SOSBrutalismus legt eine offenen Datensammlung zur Rettung dieses baukulturellen Erbes an.

Wie wollen wir in Köln mit diesen Gebäuden, Räumen, Skulpturen, wie mit unserer baulichen Nachkriegsgeschichte umgehen? Wie lässt sich der baukulturelle Wert dieser Epoche vermitteln und welche Sanierungs- und Nachnutzungskonzepte gibt es bereits? Diesen Fragen gehen wir mit drei Vorträgen und einer anschließenden offenen Diskussion nach:

Begrüßung und Einführung: Prof. Andreas Fritzen und Thomas Knüvener, beide Vorstand BDA-Köln

„Zukunft von gestern für morgen – zum Umgang mit der Nachkriegsmoderne“: Projektvorstellung und Diskussion mit Yasemin Utku, Stadtplanerin Dortmund,

„Baustoff, Stil, Epoche: Beobachtungen zur öffentlichen Wahrnehmung von Beton“: Prof. Dr. Riklef Rambow, Wüstenrot-Stiftungsprofessor für Architekturkommunikation am Karlsruher Institut für Technologie

Podium mit den Vortragenden und:
Dr. Thomas Werner, Stadtkonservator der Stadt Köln

Prof. Dr. Christoph Zöpel, Vorsitzender Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz -angefragt-

Moderation: Prof. Andreas Fritzen und Thomas Knüvener, beide Vorstand BDA-Köln

Das Montagsgespräch ist bei der AKNW als Fortbildung angefragt. Für die Ausstellung einer entsprechenden Bescheinigung erheben wir vor Ort eine Gebühr von 10 Euro. Für BDA-Mitglieder ist die Bescheinigung kostenfrei.

Montag, 23.04.2018, 19:30 – 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: BDA Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Details

Datum:
23. April
Zeit:
19:30
Veranstaltungkategorie:

Veranstalter

Bund Deutscher Architekten BDA Köln
Telefon:
0221327337
E-Mail:
info@bda-koeln.de
Website:
www.bda-koeln.de

Veranstaltungsort

Domforum
Domkloster 3
Köln, NRW 50667 Deutschland
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Wichtiger Hinweis:Alle Angaben ohne Gewähr. Maßgeblich sind die tatsächlichen Informationen des jeweiligen Veranstalters. Bitte informieren Sie sich zur Sicherheit nochmals direkt beim genannten Veranstalter.