Lokalteil. Stadtgespräch NRW am 24. Juni 2016 in Münster

Endlich in der Zeitung! Das wünschen sich viele, die sich für Baukultur engagieren. Es ist aber nicht ganz einfach, mediale Aufmerksamkeit für Baukultur zu wecken. Wie mache ich meine Veranstaltung interessant? Ins Feuilleton oder in den Lokalteil? Und wie kann man eine offene und kritische Diskussion über baukulturelle Fragen in einer Stadt anstoßen?

Teilnehmen können alle, die sich für die Vermittlung von Baukultur in Nordrhein-Westfalen engagieren und interessieren. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das Arbeitstreffen ist eine Veranstaltung der Initiative Stadtgespräche NRW. Diese Initiative unterstützt Menschen, die sich für die öffentliche Vermittlung baukultureller Themen in Nordrhein-Westfalen engagieren.

Termin: Freitag, 24. Juni 2016, 13:00 bis 18:00 Uhr

Ort: Trafostation, Schlaunstraße 15, 48143 Münster

Programm: Das detailierte Porgramm wird in Kürze veröffentlicht

Anmeldung: Die Online-Anmeldung finden Sie hier:
http://www.stadtbaukultur-nrw.de/arbeitstreffen-lokalteil-anmeldungen/

Das Arbeitstreffen wird in Kooperation mit dem Münster Modell e. V. entwickelt.

Stadtgespräche NRW ist eine Initiative von StadtBauKultur NRW.
Weitere Informationen zur Initiative finden Sie unter www.stadtgespraeche.nrw

Mehr [als] Wohnraum!

Mehr Wohnraum! Das ist die Botschaft der Stunde, denn wir benötigen dringend Wohnraum. Vor allem für Menschen, die aufgrund ihres Einkommens, ihres gesellschaftlichen Status oder ihrer Bildung nicht am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Mehr als Wohnraum! Das ist das Thema der Konferenz, denn diese Menschen benötigen nicht nur Wohnraum, sondern Lebensraum, in dem sie Beschäftigung finden, soziale Netzwerke knüpfen und ihren Kindern ein würdiges und sicheres Umfeld bieten können.

http://www.stadtbaukultur-nrw.de/projekte/mehr-als-wohnraum/

Unser Veranstaltungstipp für den heutigen Abend: Netzwerktreffen der Garteninitiativen

Das Netzwerk Urbanes Grün Köln im Biogarten Thurner Hof

Montag, 09.05.2016, 19:00 bis 21:00 Uhr | Biogarten Thurner Hof | Veranstalter: Netzwerk Urbanes Grün Köln, ein Projekt des hdak | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

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KStA: Warum die großen Kölner Bauprojekte teurer werden

Für den Kölner Stadt-Anzeiger hat Tim Attenberger über die Veranstaltung des hdak vom 3. Mai 2016 berichtet. Das Thema lautete: „Das sprengt jeden Rahmen“ – Ein Gespräch über Kostenexplosion und Terminüberschreitung bei Bauprojekten der Öffentlichen Hand

http://www.ksta.de/koeln/oeffentliche-bauten-warum-die-grossen-koelner-bauprojekte-teurer-werden-24006840

Warum werden Bauprojekte teurer als zunächst geplant?

Dieser Frage stellten sich am 3. Mai 2016 in einem bis auf den letzten Platz besetzten hdak-Kubus die fünf Gäste unter Moderation von Jürgen Keimer: Dr. Martin Brans (Leiter der Niederlassung Köln Bau- und Liegenschaftsbetrieb BLB NRW), Klaus Harzendorf (Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik der Stadt Köln), Klaus Küppers (Consultant bei Ernst & Young Köln), Petra Rinnenburger (Betriebsleiterin der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln), Martin Struck (Diözesanbaumeister des Erzbistums Köln).

Tim Attenberger hat für den Kölner Stadt-Anzeiger berichtet:
http://www.ksta.de/koeln/oeffentliche-bauten-warum-die-grossen-koelner-bauprojekte-teurer-werden-24006840

Wir begrüßen ein neues Firmenmitglied: 3pass

Das von Judith Kusch und Jens Mayerle geführte Kölner Büro 3pass Architekt/innen Stadtplaner/innen ist neues Firmenmitglied im Haus der Architektur Köln. Wir begrüßen unser neues Mitglied und danken für die Unterstützung und Wertschätzung unserer Aktivitäten!

Wenn auch Sie das Haus der Architektur Köln mit einer Mitgliedschaft unterstützen möchten, finden Sie hier alle notwendigen Informationen (Satzung, Beitragsordnung, Aufnahmeantrag und Lastschriftmandat). Der Mindestbeitrag für Personen beträgt 60 Euro, für Unternehmen und Institutionen 250 Euro pro Jahr. Schüler und Studierende zahlen einen reduzierten Beitrag von 20 Euro. Derzeit haben wir 234 Mitglieder.

Ein Veranstaltungstipp für den heutigen Abend: „Das sprengt jeden Rahmen“

Ein Gespräch über Kostenexplosion und Terminüberschreitung bei Bauprojekten der Öffentlichen Hand

Elbphilharmonie, Flughafen Berlin-Brandenburg, Oper Köln: das sind nur drei von vielen öffentlichen Bauprojekten, die aus dem Ruder laufen. Die öffentliche Debatte über solche Projekte begnügt sich meist mit der Suche nach sogenannten Verantwortlichen. Man will den „Sündenbock“. Das kann der politische Gegner sein, die „unfähige Verwaltung“, „die“ Politik ganz allgemein. In der Sache führt diese Debatte kaum weiter. Das hdak macht den Versuch, über die Ursachen von Kostenexplosion und Terminüberschreitung ohne Polemik und Schuldzuweisung zu sprechen.

Es soll um strukturelle Ursachen gehen, die vermutlich eine größere Rolle spielen als persönliches Versagen Einzelner. An der Ursachenforschung beteiligen sich Dr. Martin Brans (Leiter der Niederlassung Köln Bau- und Liegenschaftsbetrieb BLB NRW), Klaus Harzendorf (Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik der Stadt Köln), Klaus Küppers (Consultant bei Ernst & Young Köln), Petra Rinnenburger (Betriebsleiterin der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln), Martin Struck (Diözesanbaumeister des Erzbistums Köln).

Gesprächsleitung: Jürgen Keimer (Vorstandsmitglied Haus der Architektur Köln)

Dienstag, 03.05.2016, 19:00 bis 20:00 Uhr | Haus der Architektur Köln, Josef-Haubrich-Hof, 50676 Köln | Veranstalter: Haus der Architektur Köln, in der Reihe „Jeden Dienstag 19 Uhr – eine Stunde Baukultur“ | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

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Ein Veranstaltungstipp für den heutigen Abend: Brüsseler Platz – Präsentation der Entwurfsvarianten

Die Stadt Köln lädt zur Präsentation der Entwurfsvarianten ein, die auf Grundlage der Ergebnisse der „Ideenwerkstatt Brüsseler Platz“ vom 11. März 2016 durch das beauftragte Planungsbüro ausgearbeitet wurden. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern lokaler Interessen- und Akteursgruppen werden die verschiedenen Ideen zur Umstrukturierung und Umgestaltung anschließend diskutiert.

Dienstag, 3. Mai 2016, 19:00 Uhr | Pädagogisches Zentrum im Königin-Luise-Gymnasium, Eingang Albertusstraße 19a, 50667 Köln | Veranstalter: Stadt Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

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Unser Tagestipp: Wie kommt man hoch – Technologie und Nutzungsgeschichte

Themenreihe „Türme in der Stadt“

In den gründerzeitlichen Wohn-bauten solventer Bürger lagen die besten Wohnräume in der „Bel-Etage“ im ersten Stock und die Bediensteten-zimmer viele beschwerliche Treppenstufen hoch unter dem Dach. Diese Wertigkeit der Etagen konnte erst mit der Erfindung des Aufzugs umgekehrt werden, der der Immobilienvermarktung das „Penthouse“ als neue „Bel-Etage“ ermöglichte.

Neben der Fördertechnik haben die Tragwerksplanung und die Haustechnik die Entwicklung der Bautechnik und damit die Geschichte der Hochhäuser entscheidend beeinflusst. In drei Vorträgen werden diese technischen Aspekte des Bauens mit aktuellen Entwicklungen vorge-stellt und diskutiert.

Vorträge:

  • Peter Berner, Köln
  • Michael Köster, Köln
  • Jörn Kreuzahler, Köln

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Unser Tagestipp: Denkmal des Monats April 2016

Öffentliche Präsentation des RVDL

Seit mehr als 30 Jahren stellt der Arbeitskreis „Denkmal des Monats“ im Regionalverband Köln des Rheinischen Vereins bedrohte Denkmäler der Öffentlichkeit vor, um den Blick auf diese zu lenken und Missstände aufzuzeigen. Am historischen Ortsrand von Alt-Porz, wo bis ins ausgehende 19. Jahrhundert die Porzer Windmühle stand, ist das Wohnhaus Hauptstraße 352 heute für den von Norden kommenden Reisenden ein weithin sichtbares Gebäude. Es erhebt sich direkt in der Achse der Porzer Hauptstraße, die hier nach Westen verschwenkt. Das seit 1980 unter Denkmalschutz stehende Objekt ist ein zweigeschossiges, stuckverziertes Gebäude auf quadratischem Grundriss, welches traufständig zur Hauptstraße liegt.

Auch heute im verwahrlosten Zustand ist es noch eine auffällige städtebauliche Dominante. Zusammen mit den verbliebenen drei Villen der Jahrhundertwende von 1900 an der Porzer Hauptstraße und der Lukaskirche bildet das Wohnhaus ein für Alt-Porz bedeutendes historisches Siedlungsensemble und Zeugnis der Siedlungsentwicklung. Umso gravierender ist deshalb auch sein jahrelanger Leerstand und der damit verbundene Verfall in Folge unterbliebener Pflege- und Instandsetzungsarbeiten. Seit vielen Jahren befindet sich das Objekt im Besitz der Stadt Köln, die es wohl im Zuge des geplanten Ausbaus der Poststraße zur Ortsumgehung Zündorf erworben hat. Nachdem diese Planungen jedoch lange geändert sind, wäre es wünschenswert, das Objekt würde baldigst an einen Liebhaber verkauft, der es behutsam saniert und es so wieder zu dem Schmuckstück macht, das es einst war.

Mit seiner Präsentation als Denkmal des Monats möchte der AK „Denkmal des Monats“ auf diese lange Jahre dauernden Missstand hinweisen und die städtischen Entscheidungsträger sowie die Bevölkerung darauf aufmerksam machen.

Freitag, 29.05.2016, 16:00 Uhr | Wohnhaus Hauptstraße 352 / Ecke Poststraße, 51143 Köln-Porz | Veranstalter: RVDL Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Regionalverband Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

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Unser Tagestipp: Ausstellungseröffnung des AIT-Award 2016

Mit 782 Projekte, 48 Nominierungen, 35 Nationen und 10 Juroren – der AIT-Award 2016 spricht auch zum dritten Mal mit seinen Zahlen für sich und wurde mit einer feierlichen Preisverleihung gewürdigt. Im Rahmen der Messe Light + Building in Frankfurt am Main erhielten die Sieger des international ausgeschriebenen Wettbewerbes für Architektur und Innenarchitektur am 16. März 2016 ihre Auszeichnungen und Urkunden. Die baukulturell hoch engagierten Industrieunternehmen Artemide, Dorma, Gira und XAL unterstützten gemeinsam mit der Messe Frankfurt den AIT-Award, die Ausstellung und die Preisverleihung.

Im Rahmen der Vernissage am Donnerstag, den 28. April 2016 wird Eric Lapierre, Preisträger aus Paris in der Kategorie Wohnen/Living, einen Einblick geben in seine Tätigkeitsfelder: Architektur, Text und Sound, die im Zusammenschluss das Büro ELEX – Eric Lapierre Experience – formen.

Donnerstag, 28.04.2016, 19:30 Uhr | AIT-ArchitekturSalon Köln, Vogelsanger Straße 70, 50823 Köln | Veranstalter: AIT-ArchitekturSalon Köln | | Eintritt frei, Anmeldung erbeten an koeln@ait-architektursalon.de

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Kann man Sicherheit im öffentlichen Raum planen und bauen?

Prof. Ludwig Wappner ist mit seinem Münchner Büro Allmann Sattler Wappner Architektur seit 2011 mit der Planung der Domumgebung befasst. Auf Einladung der Bürgergemeinschaft Altstadt sprach er am 26. April 2016 im Haus der Architektur Köln bei einer Veranstaltung im Format „Jeden Dienstag 19 Uhr – eine Stunde Baukultur“ über den Zusammenhang zwischen gebautem öffentlichen Raum und Sicherheit.

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Neu im #KölnerBaukulturKalender: Mit archipedes durchs Gerling Quartier

Zwischen Wasserspielen, Hochhäusern und der Eleganz der Fünfziger: Das 4,6 Hektar große, im Friesenviertel liegende, Gerling Areal mit seinen steinernen Flächen und Volumina bildet einen eigenen Kosmos inmitten der Kölner Innenstadt. Für die Anfangs des 20. Jahrhunderts gegründete Versicherung entstand vor allem ab den 50er Jahren eine eigene Stadt in der Stadt durch Hans Gerling, Konzernchef und ‚Architekt’ der ersten Stunde als quasi absolutistischem Bauherrn. Als vor fast fünf Jahre das Quartier verkauft wurde, konnte man gleichsam noch den Zigarrenqualm der Nachkriegszeit in den Gängen riechen.

Neue Termine 2016:

  • Mittwoch, 18. Mai 17.30 Uhr
  • Mittwoch, 8. Juni 17.30 Uhr

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Unser Tagestipp: Brennpunkt öffentlicher Raum, um 19 Uhr im hdak

Öffentliche Sicherheit und Öffentlicher Raum: seit Monaten wird in Köln und der Republik über die Silvester-Vorfälle diskutiert und berichtet. Was kann Architektur leisten, um sich im öffentlichen Raum wohl zu fühlen und diesen auch gefühlt sicherer zu gestalten?

Prof. Ludwig Wappner aus dem Büro Allmann, Sattler Wappner Architekten aus München, der zur Zeit die gesamte Domumgebung und insbesondere auch die Unterführung unter dem Museum Ludwig gestaltet, wird hierzu in einem Vortrag seine Vorstellungen und Erfahrungen in Köln auch im Vergleich zu anderen öffentlichen Projekten seiner Heimatstadt München darlegen.

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