Publikationen

Das Haus der Architektur Köln ist Herausgeber einer Edition:

Band 1 – Das Haus der Architektur Köln
Band 2 – Gemeinschaftliches Wohnen. Neue Wohnmodelle für die Stadt.
Band 3 – Via Sacra. Ein Pilgerweg der anderen Art
Band 4 – Bauten und Anlagen der 1960er und 1970er Jahre – ein ungeliebtes Erbe?
Band 5 – Die Kölner Via Sacra. Katalog zur Ausstellung
Band 6 – 10 Jahre Haus der Architektur Köln – Forum für Baukultur

Sowie als Mitherausgeber:
Kölner Perspektiven. Städtebau Architektur Öffentlicher Raum


Band 1: Das Haus der Architektur Köln

hdak-Edition. Band 1: Das Haus der Architektur Köln (2008, vergriffen)
hdak-Edition. Band 1: Das Haus der Architektur Köln (2008, vergriffen)

Mit dem Umzug des Hauses der Architektur Köln von der Lintgasse in der Kölner Altstadt in den hdak-Kubus auf den Josef-Haubrich-Hof entstand 2008 die erste Broschüre der Edition hdak.

Die Publikation informiert über das Themenspektrum des hdak und erläutert seine Funktionen als Bühne, Schaufenster und Forum für  baukulturelle Themen. Dargestellt wird auch die Vernetzung mit vielen institutionellen Partnern der Kölner Baukultur-Szene.

Präsentiert wird zudem der Wettbewerb für ein hdak im Studienhaus der Volkshochschule, was als ambitioniertes Projekt allerdings keine Umsetzung fand. Inspiriert durch den Wettbewerb kam es zum Entwurf des hdak-Kubus, der in der Broschüre ebenfalls vorgestellt wird.

Redaktionell ist der Band 1 überholt und inzwischen durch den Band 6 ersetzt.

Band 1 als PDF-Version zum Herunterladen: hdak-Edition Band 1 (704 Downloads)


Band 2: Gemeinschaftliches Wohnen. Neue Wohnmodelle für die Stadt

hdak-Edition. Band 2: Gemeinschafliches Wohnen. Neue Wohnmodelle für die Stadt (2009)
hdak-Edition. Band 2: Gemeinschafliches Wohnen. Neue Wohnmodelle für die Stadt (2009)

Das gemeinschaftliche und generationenübergreifende Wohnen hat in den letzten Jahren insbesondere in den westdeutschen Metropolen und Mittelstädten enorm an Bedeutung gewonnen und stößt bei den verschiedensten Bevölkerungsgruppen auf großes Interesse und verstärkte Nachfrage. Die in den Medien ebenso wie in Politik und Verwaltung intensiv geführten Diskussionen um die Konsequenzen des demografischen Wandels haben diese Entwicklung befördert. Auch in Köln zeigt sich eine rege Nachfrage nach Grundstücken und Objekten, die diese neuen nachbarschaftlichen Wohnformen ermöglichen.

Die Stadt Köln hat darauf reagiert, indem sie seit 2007 mit einem Förderkonzept Mehrgenerationen-Wohnprojekte unterstützt. Sie hat eine Beratungsstelle installiert, die diese spezialisierten Mietobjekte begleitet und befördert. Wohnprojekte-Initiativen, die sich für Mietobjekte des gemeinschaftlichen Wohnens interessieren, können sich hier mit Investoren gemeinsam beraten lassen.

Eine andere Form des nachbarschaftlichen Wohnens ermöglichen so genannte Baugruppen oder auch Baugemeinschaften, die als GbR, Wohnungseigentümergemeinschaft oder zunehmend auch als neu gegründete Genossenschaft ihre Wohnwünsche realisieren wollen. Auch hier hat die Stadt Köln seit dem Jahr 2008 ein neues Angebot entwickelt: Baugruppen, die zusammen selbst genutztes Eigentum errichten wollen, können sich nach einem bestimmten Verfahren für geeignete Grundstücke bewerben. Die Bewerbungsverfahren um die Baugruppen-Grundstücke auf dem ehemaligen Gelände des Kinderheims Sülz wurden soeben abgeschlossen. Hier werden insgesamt 6 Baugruppenprojekte entstehen. Weitere Grundstücke hält die Stadt Köln bereit.

Das Haus der Architektur Köln unterstützt grundsätzlich und insbesondere mit seinem hdak.Netzwerk.Baugemeinschaften diesen Trend der „Neuen Wohnformen“. Es wendet sich mit der vorliegenden Broschüre an Investoren und Grundstückseigentümer und zeigt exemplarisch auf, dass dieses scheinbare Nischenprodukt der neuen Wohnformen auch für die Bauwirtschaft und für private von Interesse ist.

Band 2 als PDF-Version zum Herunterladen: hdak-Edition Band 2 (720 Downloads)


Band 3: Via Sacra. Ein Pilgerweg der anderen Art

hdak-Edition. Band 3: Via Sacra. Ein Pilgerweg der anderen Art.
hdak-Edition. Band 3: Via Sacra. Ein Pilgerweg der anderen Art.

Stadtumbau in kleinen Schritten geschieht ständig – in der Regel unbemerkt, und all zu oft mit wenig Gespür und Phantasie. Niemand schaut hin und so geht Tag für Tag in einem Prozess schleichender Erosion das verloren, was den Reiz unserer gewachsenen Städte ausmacht: die Vielfalt der Lebensräume, der Nischen, in denen Unzeitgemäßes überdauert, Zukunft ausprobiert werden kann, in Spuren Vergangenheit lebendig bleibt und Kontinuität erfahrbar wird. Die großen baulichen Zeugen unserer kulturellen Vergangenheit werden Monumente, isoliert und museal, wenn sie dieses vielfältige Umfeld verlieren. Der Veränderungsdruck in den Innenstädten ist groß und es bedarf des gezielten Willens und eines langen Atems, ihn in behutsame Bahnen zu lenken. Das ist ganz und gar nicht ein Plädoyer für ängstliches Beharren oder angepasste Rekonstruktion. Vielmehr geht es darum, im Einzelfall sorgfältig und innovativ nach der Lösung zu suchen, die der Vergangenheit den Weg in die Zukunft weist – und dabei den Zusammenhang wahrt.

Das Projekt „Via Sacra“ will die Aufmerksamkeit auf das städtebauliche Umfeld der großen sakralen Bauten richten, die nicht zuletzt dank des Wiederaufbaukonzeptes von Rudolf Schwarz noch immer Mittelpunkte lebendiger Innenstadtviertel sind. Zur Zeit ist es eher ein Überleben auf niedrigem Niveau im Windschatten der Bereiche, die spektakuläre und tiefgreifende Veränderungen erfahren. Das Umfeld von St. Gereon ist bereits von solch einem radikalen Wandlungsprozess betroffen und es zeigt sich, dass rein defensive Maßnahmen wie das Höhenkonzept nicht ausreichen. Das übergreifende städtebauliche Leitbild, das auch dieses großflächige Projekt in einen Bedeutungs-Zusammenhang stellt, fehlt. Es reicht nicht, die Einbettung an den Übergängen zu bearbeiten, Maßstäblichkeit und Nutzung im Umfeld dieses spätantiken Bauwerks als abgenötigte Verpflichtung zu betrachten. Der Ansatz des Via Sacra Projektes ist es, darauf hinzuweisen, welche Möglichkeiten sich auftun, wenn die Stadt Köln sich entschließt, mit ihrem baukulturellen Erbe zu wuchern und ihre einzigartigen Bauwerke als leuchtende Fixsterne im „Häusermeer“zu begreifen und überzeugend miteinander zu verknüpfen.

Wir hoffen, dass diese kleine Broschüre eine greifbare Vorstellung davon vermitteln kann, dass die „Via Sacra“ nicht nur eine schöne Idee ist, sondern ein umsetzungsfähiges Konzept, für das sich der Einsatz lohnt. Das Haus der Architektur Köln und die beteiligten Partner bedürfen dazu Ihrer Unterstützung.

Band 3 als PDF-Version zum Herunterladen:  hdak-Edition Band 3 (615 Downloads)


Band 4: Michael Hecker / Ulrich Krings (Hg.) Bauten und Anlagen der 1960er und 1970er Jahre – ein ungeliebtes Erbe?

hdak-Edition. Band 4: Bauten und Anlagen der 1960er und 1970er Jahre - ein ungeliebtes Erbe?
hdak-Edition. Band 4: Bauten und Anlagen der 1960er und 1970er Jahre – ein ungeliebtes Erbe?

Dokumentation des Symposiums, das vom Haus der Architektur Köln am 23./24.10.2009 veranstaltet wurde.

Mit Beiträgen von: Martin Bredenbeck, Mark Escherich, Michael Hecker, Ulrich Krings, Ralf Lange, Walter von Lom, Wolfgang Pehnt, Klaus Jan Philipp und Kerstin Wittmann-Englert

Edition hdak Band 4. 144 Seiten. 19,95 €. Redaktion: Christian Wendling. Essen 2011. Klartext-Verlag.
ISBN 978-3-8375-0679-2.

Wolfgang Pehnt gewidmet zum 80. Geburtstag am 3. September 2011

weitere Informationen


Band 5: Die Kölner Via Sacra. Katalog zur Ausstellung

hdak-Edition. Band 5: Die Kölner Via Sacra. Ein Pilgerweg der anderen Art. Katalog zur Ausstellung 2013.
hdak-Edition. Band 5: Die Kölner Via Sacra. Ein Pilgerweg der anderen Art. Katalog zur Ausstellung 2013.

Katalog zur Ausstellung in der Industrie- und Handelskammer zu Köln vom 19.02. bis 22.03.2013

Diese Ausstellung stellt das Ergebnis eines Werkstattverfahrens vor, an dem sich im September 2012 sieben Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen sowie eine aus Italien beteiligt haben. Jedes Team hat sich eines Teilabschnitts der Via Sacra angenommen.

Name und Begriff gehen auf Rudolf Schwarz, den Autor des Wiederaufbauplans von 1951 für das kriegszerstörte Köln, zurück. Sechs der zwölf großen romanischen Kirchen (St. Kunibert, St. Ursula, St. Gereon, St. Aposteln, St. Pantaleon, St. Severin) sowie die Kirche St. Mauritius sollte dieser gedachte Weg im Bogen zwischen Römermauer und Ringen miteinander verknüpfen. Der Kranz dieser großartigen Bauten sollte als Zeugnis der Kontinuität, über Zerstörung und Wiederaufbau hinaus, weiterhin im Stadtbild ablesbar sein.

Diese Idee im Jahre 2012 wieder aufzugreifen hieß: zunächst Bestandsaufnahme zu betreiben, 61 Jahre nach dem Wiederaufbau Spielräume auszuloten, mit Möglichkeiten zu spielen und daraus Bilder zu entwickeln.

Es liegt in der Natur der Sache, dass die Ergebnisse der sieben Arbeitsgruppen in der Summe kein schlüssiges, in sich konkludentes und umsetzbares Gesamtkonzept für die Via Sacra ergeben konnten. Dies war auch nicht die Erwartung, die hinter dem Verfahren stand. Zum einen war die Zeit zu kurz. Zum anderen sollten in diesem ersten Schritt der Horizont der Möglichkeiten eröffnet werden und die unterschiedlichen Persönlichkeiten mit ihrer jeweiligen Herangehensweise Raum erhalten.

Die Vorschläge fallen sehr unterschiedlich aus. Dennoch ist das Werkstattverfahren ein Schritt auf dem Wege hin zu einem Gesamtkonzept. Das Ziel ist eine Art Rahmenplan für die schrittweise Umsetzung der Leitidee Via Sacra. Dieser „Pilgerweg der anderen Art“ soll als markierte Strecke durch die Stadt führen und das alltägliche Köln aus einem neuen Blickwinkel erfahrbar machen.

Die Ergebnisse werden in der Ausstellung einheitlich in Modell und Layout präsentiert. Schließlich haben alle Beteiligten das gleiche Ziel, das über einen offenen Diskussionsprozess erreicht werden soll. Dabei ist klar, dass ein solches Rahmenkonzept der ständige Überprüfung und Fortschreibung bedarf und auch in der Umsetzungsphase von einer strikten Qualitätskontrolle begleitet werden muss.

Diese Ausstellung ist der Einstieg in solch einen offenen Diskussionsprozess. Nach Abschluss des Prozesses soll das Projekt in den Masterplan-Prozess als Diskussionsthema eingebracht werden

Band 5 als PDF-Version zum Herunterladen:  hdak-Edition Band 5 (558 Downloads)


Band 6: Haus der Architektur Köln – 10 Jahre Forum für Baukultur

hdak-Edition. Band 6: Haus der Architektur Köln. 10 Jahre Forum für Baukultur 2005 - 2015
hdak-Edition. Band 6: Haus der Architektur Köln. 10 Jahre Forum für Baukultur 2005 – 2015

Wie dokumentiert man als gemeinnütziger Verein zehn Jahre baukulturelles Engagement in Köln? Als Ende 2014 das zehnjährige Jubiläum des hdak näher rückte, haben wir erst einmal beschlossen, im April 2015 auf dem Josef-Haubrich-Hof im und um den Kubus herum ein „Kirschblütenfest“ zu feiern. Statt der geplanten Dokumentation gab es ein Jubiläumsplakat, als erste Stoff- und Bildersammlung seit 2008. Das war schon viel und füllte bereits beidseitig ein DIN A1-Format.

Die japanischen Kirschbäume rund um unseren Kubus sind dann termingerecht erblüht und das Fest war uns eine große Freude. Wir danken all den vielen Gästen, die bei und mit uns gefeiert haben! Die vorliegende Broschüre dokumentiert nun unsere ersten zehn Jahre ausführlicher. Unser Profil, unsere Formate, die Akteure und unsere Chronologie. Christian Wendlings Idee war es dann, zusätzlich „Wegbereiter“ des Hauses der Architektur Köln um einen spontanen Kommentar zu bitten. Der Rücklauf hat uns überwältigt. Die Beiträge machen einen großen Teil dieser Dokumentation aus. Den Kommentatoren und allen anderen, die uns die vergangenen Jahre unterstützt haben, die sich eingemischt und sich mit uns gestritten haben, möchten wir herzlich danken.

Wir freuen uns auf die nächsten zehn Jahre. Köln wächst weiter, es wird viel gebaut und umgebaut werden. Ein fruchtbarer Boden, um weiter gemeinsam für Baukultur in unserer Stadt zu streiten.

Diese Broschüre kann bei uns bestellt werden; gerne senden wir Ihnen Exemplare zu. Bitte senden Sie uns hierzu eine E-Mail an info@hda-koeln.de

Band 6 als PDF-Version zum Herunterladen:  hdak-Edition Band 6 (449 Downloads)


Kölner Perspektiven. Architektur Städtebau Öffentlicher Raum

koelner-perspektiven_978-3-86859-403-4Köln, das über die Jahrhunderte immer wieder durch große Stadterweiterungen geformt wurde, erwartet in den kommenden Jahren einen neuen, gewaltigen Wachstumsschub. Nicht nur die ehemals stärker industriell geprägte rechte Rheinseite wird eine tiefgreifende Wandlung erfahren, auch im Linksrheinischen wird sich die Rheinmetropole verändern – das Profil der Innenstadt wird weiterentwickelt und in den Bezirken wandeln sich Brachflächen zu lebendigen Stadtquartieren.

Die Publikation Kölner Perspektiven gibt einen Einblick in das Planen und Bauen und in aktuelle Baukulturdiskurse der Domstadt. Beispielhaft dafür steht eine Vielzahl bedeutsamer Projekte, die in Wort und Bild, Fotografien, Zeichnungen und Plänen vorgestellt werden. In Gesprächen, Gastkommentaren und Interviews kommen dabei auch lokale und auswärtige Akteure zu Wort, die ihre eigene Sicht auf die Vorhaben und die gesamtstädtische Entwicklungsdynamik schildern.
Herausgeber: Dezernat Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr der Stadt Köln mit dem Haus der Architektur Köln.

Autorin: Uta Winterhager. Mit weiteren Texten u.a. von Arno Brandlhuber, Andreas Denk, Christl Drey, Franz-Josef Höing, Bernd Streitberger, Kunibert Wachten.

Broschur, 21 x 33 cm, 160 Seiten, 240 farbige Abbildungen, Deutsch
Jovis Verlag, März 2016, ISBN 978-3-86859-403-4, 29,95 €

www.jovis.de/de/buecher/koelner-perspektiven.html