Die Kölner Via Sacra. Katalog zur Ausstellung

Band 5 der Edition hdak

hdak-Edition. Band 5: Die Kölner Via Sacra. Ein Pilgerweg der anderen Art. Katalog zur Ausstellung 2013.
hdak-Edition. Band 5: Die Kölner Via Sacra. Ein Pilgerweg der anderen Art. Katalog zur Ausstellung 2013.

Katalog zur Ausstellung in der Industrie- und Handelskammer zu Köln vom 19.02. bis 22.03.2013

Diese Ausstellung stellt das Ergebnis eines Werkstattverfahrens vor, an dem sich im September 2012 sieben Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen sowie eine aus Italien beteiligt haben. Jedes Team hat sich eines Teilabschnitts der Via Sacra angenommen.

Name und Begriff gehen auf Rudolf Schwarz, den Autor des Wiederaufbauplans von 1951 für das kriegszerstörte Köln, zurück. Sechs der zwölf großen romanischen Kirchen (St. Kunibert, St. Ursula, St. Gereon, St. Aposteln, St. Pantaleon, St. Severin) sowie die Kirche St. Mauritius sollte dieser gedachte Weg im Bogen zwischen Römermauer und Ringen miteinander verknüpfen. Der Kranz dieser großartigen Bauten sollte als Zeugnis der Kontinuität, über Zerstörung und Wiederaufbau hinaus, weiterhin im Stadtbild ablesbar sein.

Diese Idee im Jahre 2012 wieder aufzugreifen hieß: zunächst Bestandsaufnahme zu betreiben, 61 Jahre nach dem Wiederaufbau Spielräume auszuloten, mit Möglichkeiten zu spielen und daraus Bilder zu entwickeln.

Es liegt in der Natur der Sache, dass die Ergebnisse der sieben Arbeitsgruppen in der Summe kein schlüssiges, in sich konkludentes und umsetzbares Gesamtkonzept für die Via Sacra ergeben konnten. Dies war auch nicht die Erwartung, die hinter dem Verfahren stand. Zum einen war die Zeit zu kurz. Zum anderen sollten in diesem ersten Schritt der Horizont der Möglichkeiten eröffnet werden und die unterschiedlichen Persönlichkeiten mit ihrer jeweiligen Herangehensweise Raum erhalten.

Die Vorschläge fallen sehr unterschiedlich aus. Dennoch ist das Werkstattverfahren ein Schritt auf dem Wege hin zu einem Gesamtkonzept. Das Ziel ist eine Art Rahmenplan für die schrittweise Umsetzung der Leitidee Via Sacra. Dieser „Pilgerweg der anderen Art“ soll als markierte Strecke durch die Stadt führen und das alltägliche Köln aus einem neuen Blickwinkel erfahrbar machen.

Die Ergebnisse werden in der Ausstellung einheitlich in Modell und Layout präsentiert. Schließlich haben alle Beteiligten das gleiche Ziel, das über einen offenen Diskussionsprozess erreicht werden soll. Dabei ist klar, dass ein solches Rahmenkonzept der ständige Überprüfung und Fortschreibung bedarf und auch in der Umsetzungsphase von einer strikten Qualitätskontrolle begleitet werden muss.

Diese Ausstellung ist der Einstieg in solch einen offenen Diskussionsprozess. Nach Abschluss des Prozesses soll das Projekt in den Masterplan-Prozess als Diskussionsthema eingebracht werden

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