Das „Agrippaviertel“ – ein schlummerndes Potenzial?

Das „Agrippaviertel“ – ein schlummerndes Potenzial? Entdeckungen, Entwürfe und Impressionen zum größten „Kulturquartier“ mitten in der City.

20 angehende Architekten und Landschaftsarchitekten der Universitäten Stuttgart und Hannover waren im Sommersemester im Agrippaviertel unterwegs. Sie haben mit unbefangenem Blick recherchiert, Überraschendes entdeckt, vor Ort diskutiert, skizziert und entworfen. Nach der Ausarbeitung ihrer Entwürfe stellen die Studierenden die Arbeiten nun erneut zur Diskussion – in einer Ausstellung vom 8. bis 16. Dezember im VHS-Studienhaus.

https://www.hda-koeln.de/kalender/161208_agrippaviertel/

Ein Veranstaltungstipp für den heutigen Abend: Brüsseler Platz – Präsentation der Entwurfsvarianten

Die Stadt Köln lädt zur Präsentation der Entwurfsvarianten ein, die auf Grundlage der Ergebnisse der „Ideenwerkstatt Brüsseler Platz“ vom 11. März 2016 durch das beauftragte Planungsbüro ausgearbeitet wurden. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern lokaler Interessen- und Akteursgruppen werden die verschiedenen Ideen zur Umstrukturierung und Umgestaltung anschließend diskutiert.

Dienstag, 3. Mai 2016, 19:00 Uhr | Pädagogisches Zentrum im Königin-Luise-Gymnasium, Eingang Albertusstraße 19a, 50667 Köln | Veranstalter: Stadt Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

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Unser Tagestipp: Denkmal des Monats April 2016

Öffentliche Präsentation des RVDL

Seit mehr als 30 Jahren stellt der Arbeitskreis „Denkmal des Monats“ im Regionalverband Köln des Rheinischen Vereins bedrohte Denkmäler der Öffentlichkeit vor, um den Blick auf diese zu lenken und Missstände aufzuzeigen. Am historischen Ortsrand von Alt-Porz, wo bis ins ausgehende 19. Jahrhundert die Porzer Windmühle stand, ist das Wohnhaus Hauptstraße 352 heute für den von Norden kommenden Reisenden ein weithin sichtbares Gebäude. Es erhebt sich direkt in der Achse der Porzer Hauptstraße, die hier nach Westen verschwenkt. Das seit 1980 unter Denkmalschutz stehende Objekt ist ein zweigeschossiges, stuckverziertes Gebäude auf quadratischem Grundriss, welches traufständig zur Hauptstraße liegt.

Auch heute im verwahrlosten Zustand ist es noch eine auffällige städtebauliche Dominante. Zusammen mit den verbliebenen drei Villen der Jahrhundertwende von 1900 an der Porzer Hauptstraße und der Lukaskirche bildet das Wohnhaus ein für Alt-Porz bedeutendes historisches Siedlungsensemble und Zeugnis der Siedlungsentwicklung. Umso gravierender ist deshalb auch sein jahrelanger Leerstand und der damit verbundene Verfall in Folge unterbliebener Pflege- und Instandsetzungsarbeiten. Seit vielen Jahren befindet sich das Objekt im Besitz der Stadt Köln, die es wohl im Zuge des geplanten Ausbaus der Poststraße zur Ortsumgehung Zündorf erworben hat. Nachdem diese Planungen jedoch lange geändert sind, wäre es wünschenswert, das Objekt würde baldigst an einen Liebhaber verkauft, der es behutsam saniert und es so wieder zu dem Schmuckstück macht, das es einst war.

Mit seiner Präsentation als Denkmal des Monats möchte der AK „Denkmal des Monats“ auf diese lange Jahre dauernden Missstand hinweisen und die städtischen Entscheidungsträger sowie die Bevölkerung darauf aufmerksam machen.

Freitag, 29.05.2016, 16:00 Uhr | Wohnhaus Hauptstraße 352 / Ecke Poststraße, 51143 Köln-Porz | Veranstalter: RVDL Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Regionalverband Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

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Neu im #KölnerBaukulturKalender: Mit archipedes durchs Gerling Quartier

Zwischen Wasserspielen, Hochhäusern und der Eleganz der Fünfziger: Das 4,6 Hektar große, im Friesenviertel liegende, Gerling Areal mit seinen steinernen Flächen und Volumina bildet einen eigenen Kosmos inmitten der Kölner Innenstadt. Für die Anfangs des 20. Jahrhunderts gegründete Versicherung entstand vor allem ab den 50er Jahren eine eigene Stadt in der Stadt durch Hans Gerling, Konzernchef und ‚Architekt’ der ersten Stunde als quasi absolutistischem Bauherrn. Als vor fast fünf Jahre das Quartier verkauft wurde, konnte man gleichsam noch den Zigarrenqualm der Nachkriegszeit in den Gängen riechen.

Neue Termine 2016:

  • Mittwoch, 18. Mai 17.30 Uhr
  • Mittwoch, 8. Juni 17.30 Uhr

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Unser Tagestipp: Brennpunkt öffentlicher Raum, um 19 Uhr im hdak

Öffentliche Sicherheit und Öffentlicher Raum: seit Monaten wird in Köln und der Republik über die Silvester-Vorfälle diskutiert und berichtet. Was kann Architektur leisten, um sich im öffentlichen Raum wohl zu fühlen und diesen auch gefühlt sicherer zu gestalten?

Prof. Ludwig Wappner aus dem Büro Allmann, Sattler Wappner Architekten aus München, der zur Zeit die gesamte Domumgebung und insbesondere auch die Unterführung unter dem Museum Ludwig gestaltet, wird hierzu in einem Vortrag seine Vorstellungen und Erfahrungen in Köln auch im Vergleich zu anderen öffentlichen Projekten seiner Heimatstadt München darlegen.

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Interessante Informationen zu den GAG-Projekten in Chorweiler

Zum Vortrag von Kathrin Möller, Vorstandsmitglied der GAG AG, kamen etwa 45 Besucher ins Haus der Architektur Köln. Sie berichtete über zwei aktuelle Projekte der GAG in Köln-Chorweiler.

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Unser Veranstaltungstipp für den 19.04.2016 | Perspektiven für das Wohnen in Chorweiler | Jeden Dienstag 19 Uhr – eine Stunde Baukultur

Die städtische Wohnungsbaugesellschaft GAG Immobilien AG wird im Norden des Kölner Stadtteils Chorweiler 250 neue Wohnungen bauen und 1.200 Wohnungen einer sog. „Schrottimmobilie“ im Zentrum der Großsiedlung sozialverträglich modernisiern. Viel öffentliches Geld wird hierfür in die Hand genommen. Beginnt in Chorweiler eine neue Ära, zusammen mit der geplanten Aufwertung durch die Stadtplanung?

Kathrin Möller, Mitglied des GAG-Vorstands, im Gespräch mit dem hdak und dem Publikum zu den anspruchsvollen Plänen ihres Unternehmens.

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KStA: Trainingsplätze im Grüngürtel waren von Anfang an geplant

Tim Attenberger berichtet im Kölner Stadt-Anzeiger über die Veranstaltung „FC-Erweiterung am Decksteiner Weiher“, zu der in der Reihe „Jeden Dienstag 19 Uhr – eine Stunde Baukultur“ am 12.04.2016 im hdak diskutiert wurde. Etwa 100 Personen waren dazu in den hdak-Kubus gekommen.

http://www.ksta.de/koeln/1–fc-koeln-trainingsplaetze-im-gruenguertel-waren-von-anfang-an-geplant-23882218