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hdak, Eine Stunde Baukultur | 12.08.2026

Die Wohnkrise. Wie sie Demokratie und Zusammenhalt bedroht

Die Autoren Sebastian Kurtenbach und Rolf Heinze im Gespräch
© Martin Steffen

Wohnen ist zur Schicksalsfrage geworden. Was als Problem in den Metropolen begann, ist längst überall zur wichtigsten gesellschaftlichen Krise herangewachsen, die alle Schichten betrifft, den wirtschaftlichen Wandel blockiert und die soziale Schere immer weiter öffnet. Wohnen ist ein Grundrecht – es geht nicht nur um Quadratmeter, sondern um ein fehlendes oder unpassendes Zuhause, was die individuelle Identitätsfindung erschwert. Wenn der Erwerb von Wohneigentum zur reinen Glückssache und Frage der Herkunft wird, verliert das Versprechen von sozialem Aufstieg seine Glaubwürdigkeit, und das Vertrauen auf eine bessere Zukunft schwindet. Dieses Buch analysiert:


Die Ursachen: Warum politische Maßnahmen und steigende Staatsausgaben bisher weitgehend verpuffen.


Die Folgen: Wie die Wohnkrise unsere berufliche Mobilität hemmt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt untergräbt.


Den Ausweg: Warum wir neue Allianzen jenseits von rein ökonomischer Steuerung brauchen, um das Fundament unseres Zusammenlebens zu retten.

Dienstag, 01. September 2026, 19:00 Uhr | Interim Der Zentralbibliothek (Hohe Str. 68-82) Köln | Haus der Architektur Köln e.V. -Jeden Dienstag, 19 Uhr – eine Stunde Baukultur | Reihe Architektur & Buch in Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln | Tickets sind ab sofort für 8 € bzw. 6/4 € ermäßigt bei Kölnticket erhältlich