Meetings on the other side meet KOOP Gebell Transferring Mülheim

Meetings on the other side meet KOOP Gebell Transferring Mülheim.

Wir feiern Geburtstag. Und Abschied. Denn der Bauwagen wir ein halbes Jahr alt und verlässt seinen gewohnten Standort unter der Mülheimer Brücke, um sich neuen Herausforderung im Stadtteil zu stellen. Wenn Sie wissen wollen, an welchem Ort wir im Jahr 2017 gemeinsam die Stadt der Zukunft entwerfen, dann kommen Sie am 14.12. zur Dependance unter der Mülheimer Brücke. Tropische Getränke und Schrimps garantiert!

Der szenische Forscher Constantin Leonhard zeigt an diesem Abend außerdem die ersten Ergebnisse seines Arbeitsprozesses, in dem er nach dem Bonus von Köln Mülheim gesucht hat. Was kann die Welt von Mülheim lernen und wieso ist es dort besonders lebenswert? Kann sich jeder Einzelne eine Scheibe von Mülheim abschneiden oder ist Mülheim weder take-away noch to-go? Unter Mithilfe anderer Stadt-Forscher wird die Dependance unter der Mülheimer Brücke zum Erlenmeyerkolben der Ergebnisse.

Mittwoch, 14.12.2016, 19:00 Uhr | Dependance auf dem Festplatz am Mülheimer Ufer | Veranstalter: Schauspiel Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Türme in der Stadt – Resümee und Abschlussdiskussion

Türme in der Stadt – Resümee und Abschlussdiskussion.

Der Rückblick auf die Ent­wicklung des Hochhausbaus im Rheinland und die Bewertung der wichtigen Bauten und ihrer architektonischen und sozialen Aspekte im AFR-Jahresprogramm 2016 geben eine Grundlage für die aktuellen Diskussionen um neue Höhen in der Stadt­entwicklung. Der Blick auf Fehler und Stärken der Konzepte und Bauten aus den 1920er und 1930er sowie der 1950er bis 1970er Jahre sowie der Blick auf Entwicklungen hinter dem rheinischen Tellerrand kann helfen, anstehende Entscheidungen zu qualifizieren. Wer sich an welcher Stelle der Stadt mit welcher Gestaltung und Nutzung und vor allem wie hoch über die anderen erheben darf, muss ebenso diskutiert werden, wie die Dichte und sozialen Einflüsse, die unsere Städte vertragen.

Hierfür wird bei der letzten Veranstaltung des AFR-Jahresprogramms erneut der Vorsitzende Peter Berner einen Rückblick und ein Resümee der vergangenen sieben Veranstaltungen mit 12 Vortragenden geben. Anschließend werden der aktuelle Standpunkt und ein Ausblick auf seine Entwicklung mit Vertretern von Architekten, Projektentwicklern, Verwaltung und Politik diskutiert.

Rückblick:

  • Peter Berner, Vorsitzender AFR;

Diskussion mit dem Vortragenden und:

  • Gerhard G. Feldmeyer, Geschäftsführer HPP-Architekten, Düsseldorf
  • Michael Frenzel, stv. Vorsitzender Stadtentwicklungsausschuss Köln
  • Reinhold Knodel, Vorstand Pandion, Köln
  • Hartmut Miksch, MRM Architekten, ehem. Präsident der AKNW, Düsseldorf
  • NN., Planungsverwaltung Stadt Köln (angefragt)

Moderation:

  • Jürgen Keimer, Kurator AFR, Journalist

 

Montag, 05.12.2016, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Türme in der Stadt. Foto: Jörg Beste
Türme in der Stadt. Foto: Jörg Beste

Starke Veedel – Starkes Köln: Ideenschmiede für Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord

Starke Veedel – Starkes Köln: Ideenschmiede für Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord.

Weil sich das Bild der Stadt täglich verändert, muss diese sich ständig an neue Rahmenbedingungen anpassen. Diese Veränderungsprozesse begleitet die Stadt Köln seit längerem mit dem Programm „Lebenswerte Veedel“. Es umfasst elf Sozialräume, in denen zahlreiche Vorhaben realisiert oder angestoßen wurden. Die Sozialraumkoordinatorinnen und -koordinatoren sind für die Menschen in den Veedeln mittlerweile zu festen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern geworden.

Mit dem Programm „Starke Veedel – Starkes Köln“ möchte die Stadt Köln weitere Angebote in den elf Sozialräumen entwickeln und in die Tat umsetzen. Die Themenbereiche sind dabei vielfältig: sie reichen von präventiven Angeboten im sozialen Bereich und im Bildungsbereich, über die Stärkung der lokalen Wirtschaft, Aufwertungen im Wohnumfeld, Veränderungen im öffentlichen Raum bis hin zur Verbesserung der Umweltbedingungen: Was wünschen Sie sich für Ihr Veedel? Was gefällt Ihnen an Ihrem Veedel? Was muss sich ändern?

Mittwoch, 30.11.2016, 18:00 Uhr | Bürgerzentrum Chorweiler, Pariser Platz 1, 50765 Köln | Veranstalter: Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Stadt und Theater Denken – Über Strategien und Handlungsanweisungen von Theater zwischen Stadtplanung und Kunst

Stadt und Theater Denken – Über Strategien und Handlungsanweisungen von Theater zwischen Stadtplanung und Kunst.

Theater- und Stadtentwicklung zusammen denken – ist das möglich? Theatermacher und Bürger treffen auf Stiftung und Stadtverwaltung, um Methoden des Stadtmachens in Kunst, Architektur und Stadtplanung zu verhandeln. Kann Stadtverwaltung neue Gefüge für Kultur in der Stadt schaffen? Und wie sieht aktive Bürgerbeteiligung in einer neuen städtisch-theatralen Versuchsanordnung aus?

  • 15.00 – 16.30 Uhr: Impulsvorträge
  • 17.00 – 18.15 Uhr: Roundtable-Gespräche
  • 18.45 – 20.00 Uhr: Diskussion

Mit Stefan Bachmann (Intendant des Schauspiel Köln), Sebastian Brünger (Kulturstiftung des Bundes), Christian Hampe (Utopiastadt Wuppertal), Ivo Kuyl (ehem. Künstlerischer Leiter des Königlichen Theaters Brüssel), Kully Thiarai (Künstlerische Leiterin des National Theatre Wales – Impulsvortrag in engl. Sprache) und einer Position aus der Stadtplanung.

Moderation: Stawrula Panagiotaki (Schauspiel Köln) und Martin Herrndorf (Agora Köln).

Freitag, 25.11.2016, 15:00 bis 20:00 Uhr | Depot 2, Carlswerk, Schanzenstraße 6-20,  51063 Köln | Veranstalter: Schauspiel Köln | Eintritt: 10 Euro (ermäßigt; 7 Euro), Karten erhältlich unter http://www.schauspiel.koeln/spielplan/stadt-sehen/stadt_und_theater_denken/

ImmoTreff Köln – Aufbruch Köln. Stadt weiterbauen!

ImmoTreff Köln – Aufbruch Köln. Stadt weiterbauen!

Im Anschluss an die Statements der Vortragenden besteht im Rahmen einer Preview die Gelegenheit, das Ergebnis des »Kunst am Bau-Wettbewerbs« der Künstlerin Marina Herrmann zu besichtigen. Den Wettbewerb hat die Aurelis mit Unterstützung von »KUNST RAUM KONZEPTE DIRK MONREAL« für die FHöV durchgeführt.

Die Kölner Künstlerin Marina Herrmann hat die Finanzmetropolen der globalisierten Welt besucht und dort fotografische Befunde der jeweiligen Kultur in der modernen Architektur der Städte gesammelt. Ihre Aufmerksamkeit gilt dabei unterschwelligen, beiläufigen Elementen, die sich in eigenwilligen Mustern, Strukturen und Farben äußern. Die Aufnahmen davon transformiert Marina Herrmann in der Formensprache von Grafik und Malerei weiter.

Begrüßung: Olaf Geist, Leiter Region West, Aurelis Real Estate GmbH & Co. KG

Statements:

  • Franz-Josef Höing, Dezernent für Stadtentwicklung, Planen, Bauen, Stadt Köln
  • Dr. Reimar Molitor, Geschäftsführender Vorstand, Region Köln/Bonn e.V.
  • Peter Berner, Geschäftsführender Gesellschafter, ASTOC GmbH & Co. KG Architects and Planners, Vorsitzender des Landesvorstands BDA, NRW
  • Prof. Dr. Johannes Busmann, Geschäftsführender Gesellschafter, Polis Convention Verlag Müller + Busmann GmbH & Co. KG

Leitung und Moderation: Andreas Grosz, Direktor, KAP Forum architecture & urban development

Donnerstag, 24.11.2016, 19:00 Uhr | Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Erna-Scheffler-Str. 4, 51103 Köln | Veranstalter: KAP Forum | Eintritt frei, Anmeldung erforderlich unter http://www.kap-forum.de/veranstaltungen/immo-treff-koeln/

Kölner Perspektiven zur Strategischen Stadtentwicklung

Kölner Perspektiven zur Strategischen Stadtentwicklung – Die richtigen Strategien zur Stadtentwicklung.

Bei der vierten und letzten Veranstaltung der Vortragsreihe „Kölner Perspektiven zur Strategischen Stadtentwicklung“ in diesem Jahr werden die aktuelle Situation in Köln und die Strategien für eine künftige Gestaltung der Stadt vor dem Hintergrund der Erkenntnisse aus den vergangenen Vortragsabenden diskutiert.

An der Podiumsdiskussion nehmen teil:

  • Michael von der Mühlen, Staatssekretär im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein- Westfalen
  • Prof. Klaus Overmeyer, Urban Catalyst studio und Professor für Landschaftsarchitektur an der Universität Wuppertal
  • Dr. Ulrich S. Sóenius, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Köln
  • Prof. Kunibert Wachten, Büro „scheuvens+wachten“ und Professor für Städtebau und Landesplanung an der Rheinisch Westfälischen Technischen Hochschule Aachen
  • Michael Frenzel, Mitglied im Rat der Stadt und erster stellvertretender Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses

Franz-Josef Höing, Dezernent für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr der Stadt Köln wird die Veranstaltungsreihe für dieses Jahr im Anschluss an die Podiumsdiskussion mit einem Schlusswort beenden. Zum Ausklang gibt es Gelegenheit zu einem Gedankenaustausch. Durch die Veranstaltung führt der Kölner Journalist Jürgen Keimer.

In der Reihe stellte das städtische Dezernat für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr gemeinsam mit seinen Partnern Industrie- und Handelskammer zu Köln, Kölner KAP Forum – Architecture & Urban Development (Köln) und Kölner Stadt-Anzeiger auch in diesem Jahr herausragende Ansätze strategischer Stadtentwicklung großer Städte aus Deutschland und dem europäischen Ausland vor und lud erneut international anerkannte Experten zum Gespräch nach Köln ein. Bei den Veranstaltungen geht es um die Frage, wie die unterschiedlichen, aus dem Wachstum entstehenden Herausforderungen und Ansprüche an die Stadtentwicklung miteinander in Einklang gebracht werden können und welche Steuerungs- und Gestaltungsmöglichkeiten dafür zur Verfügung stehen.

Montag, 21.11.2016, 19:30 Uhr | Forum Volkshochschule, Rautenstrauch-Joest-Museum, 50667 Köln | Veranstalter: Stadt Köln in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer zu Köln, KAP Forum und dem Kölner Stadt-Anzeiger | Eintritt frei, Anmeldung erforderlich an koelner.perspektiven@stadt-koeln.de

Mülheimer Wunderkammer – Komplizenschaft K3 / Workshop

Mülheimer Wunderkammer – Komplizenschaft K3 / Workshop.

Köln-Mülheim ist ein Ort der Kontraste, die hier in beeindruckender Dichte aufeinander treffen: In einem Radius von wenigen hundert Metern begegnet man großen Industriearealen im Umbruch, bunten Gewerbe- und Kulturvierteln, rheinischen Traditionen und internationalem Stil, rauen Verkehrsachsen und ruhigen Wohnstraßen, Großstadthärten und Flussidyllen, Historischem und Aktuellem in engster Nachbarschaft. Und immer wieder gibt es eigentümliche Phänomene zu entdecken, die einen staunen lassen.

„Mülheimer Wunderkammer – Komplizenschaft K3 / Workshop“ weiterlesen

KOOP Gebell – Diskussionsabend zur Stadtteilentwicklung

KOOP Gebell – Diskussionsabend zur Stadtteilentwicklung.

Hund oder Katze? Einzelhandelsfachkraft oder Taxifahrer? Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen? Was verbindet Sie mit der Person neben Ihnen? Finden Sie heraus, ob Sie Teil einer silent community sind. Wir helfen dabei!

Denn wir erkunden für sie: silent communities (stille Gemeinschaften) in Köln-Mülheim. Nach intensiver Recherche sind wir dabei, diese Gemeinschaften im öffentlichen Leben szenisch zu erforschen. Wie das geht? Und wirken bestimmte Orte in Köln-Mülheim auf Hunde, Kinder, Rollstuhlnutzer und frisch Zugezogene auf besondere Weise?

Die Routen der silent communities werden untersucht und ihre täglichen Gänge nachvollzogen. Wir wollen herausfinden, wie sie mit dem Viertel in Kommunikation treten. Die Wahrnehmung des Stadtteils aus der Perspektive der Hunde und ihr Verhalten untereinander sind Teil unseres Projektes. Wir nehmen die Herausforderung an, innerhalb kurzer Zeit die Recherchen künstlerisch zum Ausdruck zu bringen.

Aus individuellen Narrativen und Erkenntnissen entwickeln sich performative Abende. Die rohe Ästhetik, die dabei zum Ausdruck kommt, offenbart den persönlichen Charakter der Herangehensweise. Laien und Besucher werden, zusammen mit erfahrenen Performern und Akteuren, selbst Teil des Projektes. Aus den rudimentären Arbeitsständen entsteht dann schließlich am Ende unsere Zeit in Mülheim eine zusammenhängende Performance.

Unser Labor etabliert sich durch die öffentliche Recherche und die abendlichen Veranstaltungen einzelner Szenischer Forscher im Vierwochentakt. Vor allem aber durch den Kontakt zu den Bürgern. Wir beginnen als externe Künstlergruppe und werden, im besten Fall, sukzessive Teil der community von Mülheimern. Die Heterogenität unserer im Studiengang versammelten Ästhetiken und Ausbildungen sorgt dabei für Abwechslung, wobei jede Performance denselben persönlichen, freundlichen und fragenden Charakter sucht.

Constantin Leonhard und die szenischen Forscher aus Bochum wollen an diesem Abend den nächsten Schritt ihrer Stadterkundung gehen und die besonderen Begabungen Mülheims erkunden! Sie sind heute bei unserem Diskussionsabend zur Stadtteilentwicklung herzlich dazu eingeladen Mülheim über den Klee zu loben, es zu repräsentieren, es zu verunglimpfen und darüber zu schimpfen. Ihre persönlichen Geschichten, sowie Mythen und Legenden über Mülheim sind ebenso willkommen wie die Geschichten von Weltreisen und verruchten Orten. (Auch Hunde, die stetigen Begleiter des Projektes, sind als Gesprächsbegleitung und Akteure herzlich willkommen!)

Mittwoch, 16.11.2016, 19:00 Uhr | Dependance auf dem Festplatz am Mülheimer Ufer | Veranstalter: Schauspiel Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Parkstadt Süd Freiräume – Informationsveranstaltung und öffentliche Diskussionsrunden

Parkstadt Süd Freiräume – Informationsveranstaltung und öffentliche Diskussionsrunden.

Die Stadt Köln macht sich auf den Weg, den Inneren Grüngürtel im Linksrheinischen auf einer Fläche von 115 Hektar zu vollenden und die Parkstadt Süd zu entwickeln. Neben der Schaffung bezahlbarer Wohnungen und neuer Arbeitsplätze wird bei der Planung der Parkstadt Süd auch die Entwicklung einer guten Infrastruktur, der Bau von Kindertagesstätten, Schulen und Einrichtungen zur Nahversorgung im Blickfeld stehen.

Im Zuge des »Kooperativen Verfahrens« fand letztes Jahr eine intensive Beteiligung der Öffentlichkeit statt. Mit einer Serie von Veranstaltungen und Werkstattformaten wurden die Entwürfe von fünf interdisziplinären Planungsteams vermittelt, diskutiert und mit den Ideen der Kölner Stadtgesellschaft verknüpft. Die Ergebnisse des Verfahrens sind Grundlage für die zukünftige Entwicklung der Parkstadt Süd – das Projekt tritt nun in eine neue Phase und wird konkreter.

„Parkstadt Süd Freiräume – Informationsveranstaltung und öffentliche Diskussionsrunden“ weiterlesen

Helios Forum – Informationsabend mit Vorstellung der städtebaulichen Entwürfe

Helios Forum – Informationsabend mit Vorstellung der städtebaulichen Entwürfe.

Das Heliosgelände ist eine knapp vier Hektar große, teils überbaute und genutzte, teils brach liegende Fläche im Zentrum von Ehrenfeld. Neben der Grund-und Gesamtschule Helios soll dort eine lebendige Mischung aus Wohnen, Kultur, Gewerbe und Einzelhandel realisiert werden.

Nach dem im Jahr 2013 durchgeführten kooperativen Gutachterverfahren zur Entwicklung eines städtebaulichen Konzeptes, wurde die Planung mehrfach überarbeitet. Die nun vorliegenden städtebaulichen Entwürfe werden in der öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt.

Zu dem Informationsabend lädt der Bezirksbürgermeister Ehrenfeld, Josef Wirges, ein.

Donnerstag, 27.10.2016, 19:00 Uhr | Berufskolleg Ehrenfeld, Weinsbergstraße 72, 50823 Köln | Veranstalter: Stadtplanungsamt der Stadt Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Kölner Perspektiven zur Strategischen Stadtentwicklung – Vortrag zum städtebaulichen Konzept der Stadt Hamburg mit Bezug auf Köln

Kölner Perspektiven zur Strategischen Stadtentwicklung – Vortrag zum städtebaulichen Konzept der Stadt Hamburg mit Bezug auf Köln.

Die vierteilige Reihe „Kölner Perspektiven zur Strategischen Stadtentwicklung“ behandelt Fragestellungen zur zukünftigen Gestaltung wachsender Städte. Dabei stellt das Dezernat für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr der Stadt Köln gemeinsam mit seinen Partnern, der Industrie- und Handelskammer zu Köln, dem Kölner KAP Forum – Architecture & Urban Development (Köln) und dem Kölner Stadt-Anzeiger, herausragende Ansätze strategischer Stadtentwicklung großer Städte aus Deutschland und dem europäischen Ausland vor und lädt international anerkannte Experten zum Gespräch nach Köln. Es geht um die Frage, wie die unterschiedlichen, aus dem Wachstum entstehenden Herausforderungen und Ansprüche an die Stadtentwicklung miteinander in Einklang gebracht werden können und welche Steuerungs- und Gestaltungsmöglichkeiten dafür zur Verfügung stehen. Den Auftakt in diesem Jahr machten Beispiele aus der niederländischen Stadt Amsterdam, im September stand ein Beitrag zum städtebaulichen Konzept der Stadt München im Mittelpunkt des Abends.

„Kölner Perspektiven zur Strategischen Stadtentwicklung – Vortrag zum städtebaulichen Konzept der Stadt Hamburg mit Bezug auf Köln“ weiterlesen

Mehr Wohnraum durch verminderte Standards?

Mehr Wohnraum durch verminderte Standards?

Maßnahmen zur Baulandmobilisierung, wie etwa das Kooperative Baulandmodell der Stadt Köln, werden allein nicht ausreichen, um einer drohenden Wohnungsnot und sozialen Spaltung in der Stadt wirksam zu begegnen. Es ist vor allem auch die seit Jahren fortschreitende Regelverschärfung, die das Bauen und damit auch die Mieten teuer macht.

Würden wir wertvolle Errungenschaften aufgeben, wenn wir die Deckelung der Geschosszahlen, gestiegene Wohnflächenanforderungen, kostspielige Tiefgaragen, hohe Schallschutzstandards, teilweise praxisferne Brandschutzauflagen und immer komplexere Maßnahmen zur Energieeinsparung in Frage stellen? Oder leisten wir uns mittlerweile Wohnungsbaustandards, deren Nutzen im Verhältnis zu den Risiken einer latenten Unterversorgung mit bezahlbaren Wohnungen gegen Null geht?

Zur Diskussion haben wir eingeladen:

  • Oliver Platz, Dipl.-Ing. Architekt, gruppeomp architekten, Rastede / Bremen / Hannover, Mitglied im Vorstand der Architektenkammer Bremen
  • Stefanie Ruffen, Dipl.-Ing. Architektin, ErlenRuffenArchitektur, Köln, schulpolitische Sprecherin der FDP-Ratsfraktion

Moderation: Burkard Dewey, stv. Vorstandsvorsitzender hdak

Oliver Platz als Mitglied des Preisgerichtes berichten von den Hintergründen und Ergebnissen des Wettbewerbsverfahrens „Wohnraum schaffen“. Im Sommer 2016 haben die Architektenkammern Niedersachsen und Bremen sowie der vdw Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft mit Unterstützung des Landes Niedersachsen diesen offenen hochbaulichen Realisierungswettbewerb ausgelobt. Ziel war es, kostengünstige und schnell umsetzbare Lösungen für einen qualitätsvollen Wohnungsbau in Niedersachsen zu finden.

Stefanie Ruffen ist Gesellschafterin eines Architekturbüros in Köln und in der Politik aktiv. Als Sachkundige Bürgerin für die FDP-Fraktion und schulpolitische Sprecherin setzt sie sich u.a. für die Vereinfachung von kommunalen Bauprozessen zur Verminderung der Kosten ein.

Das Thema werden wir im Frühjahr 2017 mit Vertretern der Kölner Wohnwirtschaft und weiteren Vertretern aus der Politik weiter vertiefen.

Dienstag, 04.10.2016, 19:00 bis 20:00 Uhr | Haus der Architektur Köln, Josef-Haubrich-Hof, 50676 Köln | Veranstalter: Haus der Architektur Köln, in der Reihe „Jeden Dienstag 19 Uhr – eine Stunde Baukultur“ | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Weitere Informationen zum Wettbewerb „Wohnraum schaffen“ finden sich unter: www.aknds.de/wohnraumschaffen.html

Sehenswert auch der im Kontext des Wettbewerbes entstandene Film:

Wie wohnen? Wohin wächst Köln?

Wie wohnen? Wohin wächst Köln?

Themenabend im Rahmen der M:AI Ausstellung „Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar.“

Die Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar“ betrachtet die lokale Situation der Domstadt am Rhein vor dem Hintergrund, dass Wohnraum gebraucht wird und sich im Zuge von Bauvorhaben ausdehnt.

Ein Gespräch mit: Sigrid Koeppinghoff, Abteilungsleiterin Wohnungsbau, MBWSV; Jens Grisar Projektleiter, Region Köln Bonn; Peter Berner, Architekt, AFR; Franz-Josef Höing, Baudezernent der Stadt Köln.

Moderation: Jörg Beste, AFR

Donnerstag, 29.09.2016, 19:00 Uhr | Ausstellungshalle auf dem Clouth-Gelände, Xantener Straße, 50733 Köln-Nippes | Veranstalter: M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW in Kooperation mit dem Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten an info@mai.nrw.de

Lichte Dichte – Wie Köln attraktiven Wohnraum in zentraler Lage gewinnen kann

Lichte Dichte – Wie Köln attraktiven Wohnraum in zentraler Lage gewinnen kann.

Diskussion im Rahmen der M:AI Ausstellung „Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar.“

Die aktuellen Diskussionen um den notwendigen Neubau von Wohnungen in vielen Städten unseres Landes richten den Blick auf zwei korrespondierende Themenfelder, die in den vergangenen Jahren im städtebaulichen Fachdiskurs eher eine Nebenrolle gespielt haben: Der geförderte Wohnungsbau, der in NRW vermutlich vor einer Renaissance steht; und das Wachstum nach innen, verbunden mit der Frage nach der richtigen städtebaulichen Dichte.

Die Architektenkammer NRW fordert schon seit langem eine Weiterentwicklung des sozialen Wohnungsbaus. Anlässlich der Ausstellung „Wohnen wollen alle.“ des M:AI NRW präsentiert die Kammer den Aufruf „Stadt wollen!“, der in 20 Thesen pointierte Positionen zum Themenfeld Stadtentwicklung und Wohnen bezieht.

Am Beispiel der viertgrößten Stadt Deutschland, der Rheinmetropole Köln, will die Architektenkammer NRW im Rahmenprogramm der M:AI-Ausstellung „Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar“ auf dem Clouth-Gelände in Köln Aspekte der Themen Dichte und geförderter Wohnungsbau in verschiedenen Maßstäblichkeiten diskutieren. Der Blick wird dabei von der Stadt Köln über aktuelle Projekte des geförderten Wohnungsbau auf das Clouth-Gelände fokussieren – eines der größten Siedlungsprojekte der letzten Jahre in Köln mit geplanten 1.000 neuen Wohnungen.

Mittwoch, 28.09.2016, 19:00 Uhr | Ausstellungshalle auf dem Clouth-Gelände, Xantener Straße, 50733 Köln-Nippes | Veranstalter: Architektenkammer NRW | Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten an teilnahme@aknw.de 

Leben im Parkhaus – Cologne Design Lounge in der Design Post Köln

Leben im Parkhaus – Cologne Design Lounge in der Design Post Köln.

Unsere Zukunft ist maßgeblich von der Mobilität des einzelnen geprägt. In welchem Wandel befindet sich der Begriff der Mobilität und welche Unterschiede werden sich zwischen urbanen und ländlichen Mobilitätsideen zeigen? Wird es zum Beispiel das Parkhaus in Zukunft noch geben? Wie werden die Schnittstellen zwischen intelligenten Autos und immer kompakteren Innenstadten aussehen? Ist die Tankstelle der Zukunft in der Garage zu Hause? Wo werden wir „parken“, wenn sich das Leben wie ein Perpetuum Mobile anfühlt?

Diese und weitere Fragen diskutieren:

  • Christian Gärtner, CEO von Urban Standards und Kurator der Audi Urban Future Initiative
  • Constantin Meyer, Photograph, Constantin Meyer Photographie
  • Jürgen Steffens, Architekt und Gesellschafter von JSWD Architekten

Moderation: Markus P. Schumann, Herausgeber Kulturmagazin Stadtzauber

Donnerstag, 22.09.2016, 19:30 Uhr | Design Post Köln, Deutz-Mülheimer-Str. 22a, 50679 Köln | Veranstalter: Design Post Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich