BDA Montagsgespräch: Historische Mitte Köln – die Neue Südkante der Domplatte

BDA Montagsgespräch: Historische Mitte Köln – die Neue Südkante der Domplatte.

Es war ein langes und aufwendiges Verfahren für einen der zentralsten Plätze der Stadt. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Kölner Dom konnten Ende Oktober Staab Architekten aus Berlin den Wettbewerb »Historische Mitte« für sich entscheiden. Der Entwurf wird neben der räumlichen Neufindung für drei Institutionen auch inhaltlich den Ort prägen: Das Römisch-Germanische Museum, das Kölnisches Stadtmuseum und das Kurienhaus bekommen zukünftig eine gemeinsame Adresse.

Anstelle des Kurienhauses der Hohen Domkirche sowie des benachbarten Verwaltungsgebäudes des Römisch-Germanischen Museums soll unter Einbeziehung des kleinen Parkplatzes an der Straße Am Hof ein neuer Kulturbau entstehen, der die drei Institutionen in enger Nähe zusammenführt. Die Stadt Köln und die Hoher Domkirche zu Köln sind sich als gemeinsame Bauherren der Tragweite ihrer kooperativen Planungen für die Historische Mitte anscheinend sehr wohl bewusst, denn sie haben sich viel Zeit genommen, um Machbarkeit und Möglichkeiten auszuloten.

In zwei öffentlichen, dem Wettbewerb vorgeschalteten Werkstattverfahren mit jeweils 13 Teilnehmern, wurden zunächst grundsätzliche Fragen und zehn Leitlinien für das weitere Verfahren erarbeitet. Dem sorgfältig vorbereiteten und fundierten ersten Planungsprozess von 2014 folgte der nun entschiedene, europaweit ausgeschriebene Realisierungswettbewerb, aus dem Staab Architekten als 1. Preisträger hervorgegangen sind. Es war war eine eindeutige Entscheidung für die Baufigur an der Südkante des Roncalliplatzes, denn die Jury, unter Vorsitz von Julia Bolles-Wilson markierte einen Abstand zu den weiteren Preisträgern indem sie keinen zweiten, wohl aber zwei dritte Preise an Caruso St John (London) und Durisch + Nolli (Maarangno) vergab.

Das Montagsgespräch stellt den Siegerentwurf vor und fragt auf dieser Grundlage, welche Impulse von der Neuordnung des Areals und der Verdichtung der Museumslandschaft ausgehen können, um die Historische Mitte Kölns nicht nur räumlich, sondern auch inhaltlich neu zu prägen.

Begrüßung und Einführung: Reinhard Angelis, Vorstandsvorsitzender BDA Köln

Mit:

  • Franz-Josef Höing, Dezernent – Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr: Grundlagen und Projektidee als Mitbauherr und Initiator des Verfahrens -angefragt-
  • Prof. Julia Bolles Wilson, Juryvorsitzende Wettbewerb »Historische Mitte«: Erläuterung aus der Jurysitzung und Vorstellung der drittplatzierten Entwürfe von Caruso St John (London) und Durisch + Nolli (Maarangno)
  • Prof. Volker Staab, Staab Architekten Berlin: Vorstellung des Siegerentwurfes

Podiumsdiskussion:

  • Peter Füssenich, Kölner Dombaumeister
  • Franz-Josef Höing, Dezernent für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr
  • Prof. Julia Bolles Wilson, Bolles+Wilson, Münster
  • Prof. Volker Staab, Staab Architekten, Berlin

Moderation: Prof. Andreas Fritzen, BDA Vorstand

Montag, 12.12.2016, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Bund Deutscher Architekten BDA Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Türme in der Stadt – Resümee und Abschlussdiskussion

Türme in der Stadt – Resümee und Abschlussdiskussion.

Der Rückblick auf die Ent­wicklung des Hochhausbaus im Rheinland und die Bewertung der wichtigen Bauten und ihrer architektonischen und sozialen Aspekte im AFR-Jahresprogramm 2016 geben eine Grundlage für die aktuellen Diskussionen um neue Höhen in der Stadt­entwicklung. Der Blick auf Fehler und Stärken der Konzepte und Bauten aus den 1920er und 1930er sowie der 1950er bis 1970er Jahre sowie der Blick auf Entwicklungen hinter dem rheinischen Tellerrand kann helfen, anstehende Entscheidungen zu qualifizieren. Wer sich an welcher Stelle der Stadt mit welcher Gestaltung und Nutzung und vor allem wie hoch über die anderen erheben darf, muss ebenso diskutiert werden, wie die Dichte und sozialen Einflüsse, die unsere Städte vertragen.

Hierfür wird bei der letzten Veranstaltung des AFR-Jahresprogramms erneut der Vorsitzende Peter Berner einen Rückblick und ein Resümee der vergangenen sieben Veranstaltungen mit 12 Vortragenden geben. Anschließend werden der aktuelle Standpunkt und ein Ausblick auf seine Entwicklung mit Vertretern von Architekten, Projektentwicklern, Verwaltung und Politik diskutiert.

Rückblick:

  • Peter Berner, Vorsitzender AFR;

Diskussion mit dem Vortragenden und:

  • Gerhard G. Feldmeyer, Geschäftsführer HPP-Architekten, Düsseldorf
  • Michael Frenzel, stv. Vorsitzender Stadtentwicklungsausschuss Köln
  • Reinhold Knodel, Vorstand Pandion, Köln
  • Hartmut Miksch, MRM Architekten, ehem. Präsident der AKNW, Düsseldorf
  • NN., Planungsverwaltung Stadt Köln (angefragt)

Moderation:

  • Jürgen Keimer, Kurator AFR, Journalist

 

Montag, 05.12.2016, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Türme in der Stadt. Foto: Jörg Beste
Türme in der Stadt. Foto: Jörg Beste

ImmoTreff Köln – Aufbruch Köln. Stadt weiterbauen!

ImmoTreff Köln – Aufbruch Köln. Stadt weiterbauen!

Im Anschluss an die Statements der Vortragenden besteht im Rahmen einer Preview die Gelegenheit, das Ergebnis des »Kunst am Bau-Wettbewerbs« der Künstlerin Marina Herrmann zu besichtigen. Den Wettbewerb hat die Aurelis mit Unterstützung von »KUNST RAUM KONZEPTE DIRK MONREAL« für die FHöV durchgeführt.

Die Kölner Künstlerin Marina Herrmann hat die Finanzmetropolen der globalisierten Welt besucht und dort fotografische Befunde der jeweiligen Kultur in der modernen Architektur der Städte gesammelt. Ihre Aufmerksamkeit gilt dabei unterschwelligen, beiläufigen Elementen, die sich in eigenwilligen Mustern, Strukturen und Farben äußern. Die Aufnahmen davon transformiert Marina Herrmann in der Formensprache von Grafik und Malerei weiter.

Begrüßung: Olaf Geist, Leiter Region West, Aurelis Real Estate GmbH & Co. KG

Statements:

  • Franz-Josef Höing, Dezernent für Stadtentwicklung, Planen, Bauen, Stadt Köln
  • Dr. Reimar Molitor, Geschäftsführender Vorstand, Region Köln/Bonn e.V.
  • Peter Berner, Geschäftsführender Gesellschafter, ASTOC GmbH & Co. KG Architects and Planners, Vorsitzender des Landesvorstands BDA, NRW
  • Prof. Dr. Johannes Busmann, Geschäftsführender Gesellschafter, Polis Convention Verlag Müller + Busmann GmbH & Co. KG

Leitung und Moderation: Andreas Grosz, Direktor, KAP Forum architecture & urban development

Donnerstag, 24.11.2016, 19:00 Uhr | Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Erna-Scheffler-Str. 4, 51103 Köln | Veranstalter: KAP Forum | Eintritt frei, Anmeldung erforderlich unter http://www.kap-forum.de/veranstaltungen/immo-treff-koeln/

Kölner Perspektiven zur Strategischen Stadtentwicklung

Kölner Perspektiven zur Strategischen Stadtentwicklung – Die richtigen Strategien zur Stadtentwicklung.

Bei der vierten und letzten Veranstaltung der Vortragsreihe „Kölner Perspektiven zur Strategischen Stadtentwicklung“ in diesem Jahr werden die aktuelle Situation in Köln und die Strategien für eine künftige Gestaltung der Stadt vor dem Hintergrund der Erkenntnisse aus den vergangenen Vortragsabenden diskutiert.

An der Podiumsdiskussion nehmen teil:

  • Michael von der Mühlen, Staatssekretär im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein- Westfalen
  • Prof. Klaus Overmeyer, Urban Catalyst studio und Professor für Landschaftsarchitektur an der Universität Wuppertal
  • Dr. Ulrich S. Sóenius, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Köln
  • Prof. Kunibert Wachten, Büro „scheuvens+wachten“ und Professor für Städtebau und Landesplanung an der Rheinisch Westfälischen Technischen Hochschule Aachen
  • Michael Frenzel, Mitglied im Rat der Stadt und erster stellvertretender Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses

Franz-Josef Höing, Dezernent für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr der Stadt Köln wird die Veranstaltungsreihe für dieses Jahr im Anschluss an die Podiumsdiskussion mit einem Schlusswort beenden. Zum Ausklang gibt es Gelegenheit zu einem Gedankenaustausch. Durch die Veranstaltung führt der Kölner Journalist Jürgen Keimer.

In der Reihe stellte das städtische Dezernat für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr gemeinsam mit seinen Partnern Industrie- und Handelskammer zu Köln, Kölner KAP Forum – Architecture & Urban Development (Köln) und Kölner Stadt-Anzeiger auch in diesem Jahr herausragende Ansätze strategischer Stadtentwicklung großer Städte aus Deutschland und dem europäischen Ausland vor und lud erneut international anerkannte Experten zum Gespräch nach Köln ein. Bei den Veranstaltungen geht es um die Frage, wie die unterschiedlichen, aus dem Wachstum entstehenden Herausforderungen und Ansprüche an die Stadtentwicklung miteinander in Einklang gebracht werden können und welche Steuerungs- und Gestaltungsmöglichkeiten dafür zur Verfügung stehen.

Montag, 21.11.2016, 19:30 Uhr | Forum Volkshochschule, Rautenstrauch-Joest-Museum, 50667 Köln | Veranstalter: Stadt Köln in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer zu Köln, KAP Forum und dem Kölner Stadt-Anzeiger | Eintritt frei, Anmeldung erforderlich an koelner.perspektiven@stadt-koeln.de

Parkstadt Süd Freiräume – Informationsveranstaltung und öffentliche Diskussionsrunden

Parkstadt Süd Freiräume – Informationsveranstaltung und öffentliche Diskussionsrunden.

Die Stadt Köln macht sich auf den Weg, den Inneren Grüngürtel im Linksrheinischen auf einer Fläche von 115 Hektar zu vollenden und die Parkstadt Süd zu entwickeln. Neben der Schaffung bezahlbarer Wohnungen und neuer Arbeitsplätze wird bei der Planung der Parkstadt Süd auch die Entwicklung einer guten Infrastruktur, der Bau von Kindertagesstätten, Schulen und Einrichtungen zur Nahversorgung im Blickfeld stehen.

Im Zuge des »Kooperativen Verfahrens« fand letztes Jahr eine intensive Beteiligung der Öffentlichkeit statt. Mit einer Serie von Veranstaltungen und Werkstattformaten wurden die Entwürfe von fünf interdisziplinären Planungsteams vermittelt, diskutiert und mit den Ideen der Kölner Stadtgesellschaft verknüpft. Die Ergebnisse des Verfahrens sind Grundlage für die zukünftige Entwicklung der Parkstadt Süd – das Projekt tritt nun in eine neue Phase und wird konkreter.

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BDA Montagsgespräch – Wohnungsbau und Städtebau: ein ungeklärtes Verhältnis!

Wohnungsbau und Städtebau: ein ungeklärtes Verhältnis! BDA Montagsgespräch im Rahmen der BDA Landesreihe „Städte im Stress – Wege aus der Wohnungsnot“

Während alle die hohen Mietpreise und hohen Baukosten beklagen, legen Modulbaufirmen und Systembauhersteller einen Vorschlag nach dem anderen für immer weniger ambitionierte und letztlich willkürliche Gebäudeformationen vor.

Aber sollte man nicht auch in Anbetracht der Mietpreise und der Wohnungsnot viel stärker die stadtplanerischen, normativen Anforderungen hinterfragen, die möglicherweise an den Nutzern vorbeigedacht sind und das Bauen oftmals sogar verteuern?

Auch die Art der Projektentwicklung und nicht zuletzt „verdrehte“ Paradigmen bezüglich Dichte, Stadt und Bautypologie haben einen entscheidenden Einfluss auf die Baukosten. Die Veranstaltung beleuchtet und diskutiert das komplexe Verhältnis von Wohnungs- und Städtebau.

Begrüßung und Einführung: Prof. Pablo Molestina, Vorstandsmitglied BDA Köln und Andrea Wallrath, Vorstandsmitglied BDA Köln

Kurzvorträge und Podiumsgespräch:

Frauke Burgdorff, Vorstand Montag Stiftung Urbane Räume
Bonn Werner Nussbaum, DIE EHRENFELDER, Köln
Franz Sumnitsch, BKK-3 ARCHITEKTUR ZT-GmbH, Wien
Oliver Thill, Atelier Kempe Thill, Rotterdam

Montag, 31.10.2016, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: BDA Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Helios Forum – Informationsabend mit Vorstellung der städtebaulichen Entwürfe

Helios Forum – Informationsabend mit Vorstellung der städtebaulichen Entwürfe.

Das Heliosgelände ist eine knapp vier Hektar große, teils überbaute und genutzte, teils brach liegende Fläche im Zentrum von Ehrenfeld. Neben der Grund-und Gesamtschule Helios soll dort eine lebendige Mischung aus Wohnen, Kultur, Gewerbe und Einzelhandel realisiert werden.

Nach dem im Jahr 2013 durchgeführten kooperativen Gutachterverfahren zur Entwicklung eines städtebaulichen Konzeptes, wurde die Planung mehrfach überarbeitet. Die nun vorliegenden städtebaulichen Entwürfe werden in der öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt.

Zu dem Informationsabend lädt der Bezirksbürgermeister Ehrenfeld, Josef Wirges, ein.

Donnerstag, 27.10.2016, 19:00 Uhr | Berufskolleg Ehrenfeld, Weinsbergstraße 72, 50823 Köln | Veranstalter: Stadtplanungsamt der Stadt Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Kölner Perspektiven zur Strategischen Stadtentwicklung – Vortrag zum städtebaulichen Konzept der Stadt Hamburg mit Bezug auf Köln

Kölner Perspektiven zur Strategischen Stadtentwicklung – Vortrag zum städtebaulichen Konzept der Stadt Hamburg mit Bezug auf Köln.

Die vierteilige Reihe „Kölner Perspektiven zur Strategischen Stadtentwicklung“ behandelt Fragestellungen zur zukünftigen Gestaltung wachsender Städte. Dabei stellt das Dezernat für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr der Stadt Köln gemeinsam mit seinen Partnern, der Industrie- und Handelskammer zu Köln, dem Kölner KAP Forum – Architecture & Urban Development (Köln) und dem Kölner Stadt-Anzeiger, herausragende Ansätze strategischer Stadtentwicklung großer Städte aus Deutschland und dem europäischen Ausland vor und lädt international anerkannte Experten zum Gespräch nach Köln. Es geht um die Frage, wie die unterschiedlichen, aus dem Wachstum entstehenden Herausforderungen und Ansprüche an die Stadtentwicklung miteinander in Einklang gebracht werden können und welche Steuerungs- und Gestaltungsmöglichkeiten dafür zur Verfügung stehen. Den Auftakt in diesem Jahr machten Beispiele aus der niederländischen Stadt Amsterdam, im September stand ein Beitrag zum städtebaulichen Konzept der Stadt München im Mittelpunkt des Abends.

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Mehr Wohnraum durch verminderte Standards?

Mehr Wohnraum durch verminderte Standards?

Maßnahmen zur Baulandmobilisierung, wie etwa das Kooperative Baulandmodell der Stadt Köln, werden allein nicht ausreichen, um einer drohenden Wohnungsnot und sozialen Spaltung in der Stadt wirksam zu begegnen. Es ist vor allem auch die seit Jahren fortschreitende Regelverschärfung, die das Bauen und damit auch die Mieten teuer macht.

Würden wir wertvolle Errungenschaften aufgeben, wenn wir die Deckelung der Geschosszahlen, gestiegene Wohnflächenanforderungen, kostspielige Tiefgaragen, hohe Schallschutzstandards, teilweise praxisferne Brandschutzauflagen und immer komplexere Maßnahmen zur Energieeinsparung in Frage stellen? Oder leisten wir uns mittlerweile Wohnungsbaustandards, deren Nutzen im Verhältnis zu den Risiken einer latenten Unterversorgung mit bezahlbaren Wohnungen gegen Null geht?

Zur Diskussion haben wir eingeladen:

  • Oliver Platz, Dipl.-Ing. Architekt, gruppeomp architekten, Rastede / Bremen / Hannover, Mitglied im Vorstand der Architektenkammer Bremen
  • Stefanie Ruffen, Dipl.-Ing. Architektin, ErlenRuffenArchitektur, Köln, schulpolitische Sprecherin der FDP-Ratsfraktion

Moderation: Burkard Dewey, stv. Vorstandsvorsitzender hdak

Oliver Platz als Mitglied des Preisgerichtes berichten von den Hintergründen und Ergebnissen des Wettbewerbsverfahrens „Wohnraum schaffen“. Im Sommer 2016 haben die Architektenkammern Niedersachsen und Bremen sowie der vdw Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft mit Unterstützung des Landes Niedersachsen diesen offenen hochbaulichen Realisierungswettbewerb ausgelobt. Ziel war es, kostengünstige und schnell umsetzbare Lösungen für einen qualitätsvollen Wohnungsbau in Niedersachsen zu finden.

Stefanie Ruffen ist Gesellschafterin eines Architekturbüros in Köln und in der Politik aktiv. Als Sachkundige Bürgerin für die FDP-Fraktion und schulpolitische Sprecherin setzt sie sich u.a. für die Vereinfachung von kommunalen Bauprozessen zur Verminderung der Kosten ein.

Das Thema werden wir im Frühjahr 2017 mit Vertretern der Kölner Wohnwirtschaft und weiteren Vertretern aus der Politik weiter vertiefen.

Dienstag, 04.10.2016, 19:00 bis 20:00 Uhr | Haus der Architektur Köln, Josef-Haubrich-Hof, 50676 Köln | Veranstalter: Haus der Architektur Köln, in der Reihe „Jeden Dienstag 19 Uhr – eine Stunde Baukultur“ | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Weitere Informationen zum Wettbewerb „Wohnraum schaffen“ finden sich unter: www.aknds.de/wohnraumschaffen.html

Sehenswert auch der im Kontext des Wettbewerbes entstandene Film:

Wie wohnen? Wohin wächst Köln?

Wie wohnen? Wohin wächst Köln?

Themenabend im Rahmen der M:AI Ausstellung „Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar.“

Die Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar“ betrachtet die lokale Situation der Domstadt am Rhein vor dem Hintergrund, dass Wohnraum gebraucht wird und sich im Zuge von Bauvorhaben ausdehnt.

Ein Gespräch mit: Sigrid Koeppinghoff, Abteilungsleiterin Wohnungsbau, MBWSV; Jens Grisar Projektleiter, Region Köln Bonn; Peter Berner, Architekt, AFR; Franz-Josef Höing, Baudezernent der Stadt Köln.

Moderation: Jörg Beste, AFR

Donnerstag, 29.09.2016, 19:00 Uhr | Ausstellungshalle auf dem Clouth-Gelände, Xantener Straße, 50733 Köln-Nippes | Veranstalter: M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW in Kooperation mit dem Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten an info@mai.nrw.de

Lichte Dichte – Wie Köln attraktiven Wohnraum in zentraler Lage gewinnen kann

Lichte Dichte – Wie Köln attraktiven Wohnraum in zentraler Lage gewinnen kann.

Diskussion im Rahmen der M:AI Ausstellung „Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar.“

Die aktuellen Diskussionen um den notwendigen Neubau von Wohnungen in vielen Städten unseres Landes richten den Blick auf zwei korrespondierende Themenfelder, die in den vergangenen Jahren im städtebaulichen Fachdiskurs eher eine Nebenrolle gespielt haben: Der geförderte Wohnungsbau, der in NRW vermutlich vor einer Renaissance steht; und das Wachstum nach innen, verbunden mit der Frage nach der richtigen städtebaulichen Dichte.

Die Architektenkammer NRW fordert schon seit langem eine Weiterentwicklung des sozialen Wohnungsbaus. Anlässlich der Ausstellung „Wohnen wollen alle.“ des M:AI NRW präsentiert die Kammer den Aufruf „Stadt wollen!“, der in 20 Thesen pointierte Positionen zum Themenfeld Stadtentwicklung und Wohnen bezieht.

Am Beispiel der viertgrößten Stadt Deutschland, der Rheinmetropole Köln, will die Architektenkammer NRW im Rahmenprogramm der M:AI-Ausstellung „Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar“ auf dem Clouth-Gelände in Köln Aspekte der Themen Dichte und geförderter Wohnungsbau in verschiedenen Maßstäblichkeiten diskutieren. Der Blick wird dabei von der Stadt Köln über aktuelle Projekte des geförderten Wohnungsbau auf das Clouth-Gelände fokussieren – eines der größten Siedlungsprojekte der letzten Jahre in Köln mit geplanten 1.000 neuen Wohnungen.

Mittwoch, 28.09.2016, 19:00 Uhr | Ausstellungshalle auf dem Clouth-Gelände, Xantener Straße, 50733 Köln-Nippes | Veranstalter: Architektenkammer NRW | Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten an teilnahme@aknw.de 

München. Kölner Perspektiven zur Strategischen Stadtentwicklung

München

Kölner Perspektiven zur Strategischen Stadtentwicklung.

Nach seinem Architektur- und Städtebaustudium an der RWTH Aachen, arbeitete Stephan Reiß-Schmidt zunächst im Stadtplanungsamt der Stadt Gelsenkirchen und beim Kommunalverband Ruhrgebiet. Seit nun mehr 20 Jahren leitet er die Hauptabteilung Stadtentwicklungsplanung im Referat für Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt München. In seinem Vortrag wird am Beispiel der Münchner Stadtentwicklungskonzeption PERSPEKTIVE MÜNCHEN dargestellt, welche Qualitätskriterien und Wirkungen mit einer integrierten strategischen Stadtentwicklungsplanung verbunden sind. Dabei wird sowohl auf die langjährige Kontinuität der Stadtentwicklungsplanung in München als auch auf die Erfahrungen in anderen europäischen und deutschen Städten Bezug genommen.

Die vierteilige Reihe »Kölner Perspektiven zur Strategischen Stadtentwicklung« widmet sich den Fragestellungen der zukünftigen, strategischen Gestaltung wachsender Städte. Die Stadt Köln stellt gemein­sam mit ihren Partnern in dieser Reihe herausragende Ansätze strategischer Stadtentwicklung europäischer und deutscher Städte vor und lädt international anerkannte Experten zum Gespräch nach Köln. Es geht um die Frage, wie wir die vielfältigen, aus dem Wachstum entstehenden, Herausforderungen und Ansprüche an die zukünftige Stadtentwicklung in Einklang bringen und welche Steuerungs- und Gestaltungsmöglich­keiten dafür zur Verfügung stehen.

Referent:

  • Stephan Reiß-Schmidt, Stadtdirektor, München

Begrüßung und Einführung:

  • Andreas Grosz, Leiter KAP Forum

Kommentare:

  • Prof. Markus Neppl, ASTOC Architects and Planners / Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
  • Prof. Dr. Claus-Christian Wiegandt, Geographisches Institut der Universität Bonn

Montag, 12.09.2016, 19:30 Uhr | Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln | Veranstalter: Stadt Köln in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer zu Köln, dem KAP Forum und dem Kölner Stadt-Anzeiger | Eintritt frei, Anmeldung erforderlich an koelner.perspektiven@stadt-koeln.de

„Urbanität durch Dichte“ im Rückblick

Themenreihe „Türme in der Stadt“: „Urbanität durch Dichte“ im Rückblick

Das Leitbild der ‚Urbanität durch Dichte‘ prägte die städtebauliche Diskussion der sechziger Jahre, als sich bereits Unzulänglichkeiten modernen Siedlungsbaus abzuzeichnen begannen. Nun sollte eine höhere Dichte und hierfür oftmals eine höhere Bebauung die mangelnde Urbanität erzeugen. Unter diesem Motto wurden in den 1960er und 1970er Jahren die Stadtgebiete geplant, die heute häufig als Beispiele für gescheiterten Städtebau angesehen werden. Im Rückblick werden soziale und gestalterische Ideen dieser Zeit und ihre durchaus unterschiedliche Umsetzung betrachtet.

Die heute neu aufgeworfene Frage nach der Nutzbarkeit von Wohnhochhäusern muss vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen diskutiert werden. Hierzu werden Einblicke in die Wohnqualität des seit 1973 höchsten Wohnhochhauses Deutschlands, des Kölner Colonia Hochhauses (heute AXA) von Henrik Busch gegeben. Vorträge: Prof. Dieter Prinz, Vorstandsmitglied AFR, Kürten Maximo Viktoria, Architekt, Düsseldorf

Montag, 04.07.2016, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

www.architektur-forum-rheinland.de/event/160704/

Parkstadt Süd vor Ort – Spaziergänge durch das Plangebiet

Parkstadt Süd vor Ort – Spaziergänge durch das Plangebiet

Köln nutzt eine Jahrhundertchance, vollendet im Süden der Innenstadt den Inneren Gürtel und entwickelt rund um die denkmalgeschützte Großmarkthalle am Rande des neuen Parks ein lebendiges Stadtviertel, die Parkstadt Süd.

Im Zuge eines kooperativen Verfahrens fand im vergangenen Jahr eine intensive Beteiligung der Öffentlichkeit statt. Mit einer Serie von Veranstaltungen und unterschiedlichen Werkstattformaten wurden die Entwürfe von fünf internationalen Planungsteams vermittelt, diskutiert und mit den Ideen der Kölner Stadtgesellschaft verknüpft. Die Ergebnisse des Verfahrens sind Grundlage für die zukünftige Entwicklung der Parkstadt Süd.

Das Projekt tritt nun in eine neue Phase und wird konkreter. Dabei sollen ausgewählte Teilbereiche der Parkstadt Süd in gemeinsamen Spaziergängen aufgesucht werden. Nach einer Einführung zum Stand des Verfahrens durch den Beigeordneten für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr, Franz-Josef Höing, starten die Spaziergänge zu ausgewählten Treffpunkten. An diesen Punkten zwischen Vorgebirgstraße und Alteburger Straße werden die Planerinnen und Planer ihre Überlegungen an Ort und Stelle erläutern und zur Diskussion stellen. Das Gesamtkonzept wird erlebbar. Zusätzlich wird eine besonderer Spaziergang für Erwachsene mit Kindern angeboten.

Im Anschluss, ab 18:30 Uhr, besteht die Möglichkeit, die gesammelten Eindrücke im direkten Gespräch mit weiteren Teilnehmenden aus der Stadtgesellschaft, Besucherinnen, Besuchern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Köln und der Politik zu teilen.

Freitag, 01.07.2016, 16:00 bis 19:30 Uhr | Vorplatz der Alten Versteigerungshalle, Marktstraße 10, 50968 Köln | Veranstalter: Stadt Köln | kostenfreie Teilnahme, keine Anmeldung erforderlich

www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-sport/veranstaltungskalender/parkstadt-sued-vor-ort

BDA Montagsgespräch: Köln gelingt! Der Mülheimer Süden zwischen Masterplanung und Initiativen

BDA Montagsgespräch: Köln gelingt! Der Mülheimer Süden zwischen Masterplanung und Initiativen

Mülheims Süden ist im Umbruch. Lange lag das Areal zwischen Deutz-Mülheimer Straße, Hafen und Zoobrücke im Dornröschenschlaf. Nach dem Rückgang der Industrie und des Gewerbes standen zahlreiche Gebäude leer, die Infrastruktur verfiel und die Freiflächen verwahrlosten.

Pioniere entdeckten vor einem guten Jahrzehnt die Qualitäten im Gebiet: kostengünstiger Raum für Ateliers und Büros, trendige Locations für Events und Partys, wenig Einschränkungen durch Wohnnutzung und die Nähe zum Rhein mit großzügigem Freiflächenangebot.

Vor vier Jahren entschied der damals neue Baudezernent Franz-Josef Höing die Entwicklung des südlichen Mülheims zu einem seiner Schwerpunktprojekte zu machen und leitete Planungsverfahren ein. Das Ergebnis ist ein gemeinsamer Masterplan der Büros Bolles + Wilson, Münster und ksg kister scheithauer gross, Köln mit dem Landschaftsarchitekten Andreas Kipar aus Duisburg. Dieser Masterplan wird bereits von der Stadt umgesetzt und trifft auf die zahlreichen Initiativen vor Ort, die seit längerem „von unten“ den Stadtteil ein neues Gesicht geben.

Das Montagsgespräch soll zeigen, welche Initiativen vor Ort aktiv sind, wie weit der Masterplan bereits konkretisiert wurde und welche Konflikte bzw. Potentiale sich aus der Planung „von unten“ und „von oben“ ergeben können.

Impulsvorträge  und Gesprächsrunde:

  • Elke Müssigmann, Stadtplanungsamt, Köln
  • Boris Sieverts, Boulehalle, Köln
  • Rainer Kippe, ssm, Köln
  • Silvia Beuchert, Café Jakubowski und Initiatorin der Mülheimer Nacht
  • Eva Rusch, icon Kommunikation für Kultur + Wirtschaft, muelheimerhafen.com
  • Johannes Adams, The New Yorker Hotel, Köln
  • NN, Vorstand, Kunstwerk e.V., Köln
  • Peter Güllenstern, Afrikahafenfest, Künstler, Köln, angefragt

Begrüßung, Einführung und Moderation: Prof. Andreas Fritzen, BDA Köln

Montag, 20.06.2016, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Bund Deutscher Architekten BDA Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

www.bda-koeln.de/aktuelles/veranstaltungen/artikel/2016/06/02/koeln-gelingt.html