Ist ein transdisziplinär arbeitendes Kollektiv aus Künstlerlnnen, KuratorInnen und Architektinnen. Gemeinschaftlicher Ausgangspunkt ist die Freude am Weiter- und Umbauen bzw. Umnutzen und Weiterverwenden von vorgefundenen Orten, Räumen und Materialien. Das künstlerische Erforschen dieser sich gerade etablierenden Transformationsprozesse, losgelöst vom Kleingedruckten der gängigen ökonomischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, ist die dafür selbst gewählte Spielart. Ziel ist es, die Kräfte dieser wieder neu zu entdeckenden Denk-und Handlungsräume freizulegen und für eine breite Öffentlichkeit zu erschließen.
2024 als Festival am Josef-Haubrich-Hof gestartet, konnte Au Repair! in diesem Jahr mit Unterstützung von Baukultur NRW und Erlaubnis des Eigentümers kurzzeitig einen ehemaligen Juwelierladen auf der Hohe Straße übernehmen und dort die „Neuen Juwelen" präsentieren. In einer finalen Auktion wurden diese von Studierenden der TH Köln aus den umliegenden Abrissgebäuden geborgenen Objekte an neue Nutzerinnen vermittelt.
Au Repair! ist: Marie Enders (Architekturtheoretikerin und Stadtforscherin, RPTU Kaiserslautern), Miriam Hamel (Künstlerin und Jun.-Professorin für Prozessarchitektur, Alanus Hochschule), Jana Hortian (Kuratorin, Designerin und Kulturvermittlerin), Florian Müller (Kurator und Architekt), Jörg Obergfell (Künstler und Professor, Hochschule Trier), sowie Anton Schwingen (Architekt und Lehrender, Bergische Universität Wuppertal).