Alle kennen sie. Alle nutzen sie. Und alle sprechen darüber, sobald der Verkehr nicht fließt. Aber während in der Öffentlichkeit vor allem über die vermeintlich unumgängliche Erneuerung dieser zentralen Infrastrukturbauten gesprochen wird, geht die Frage nach dem kulturellen Wert der bestehenden Brückenlandschaft in der Regel unter. Insbesondere im Rheinland, zwischen Bonn und Wesel, reihen sich herausragende Ingenieurleistungen der Nachkriegsjahrzehnte wie an einer Perlenkette aneinander und erzählen vom explosionsartigen Wachstum des Straßenverkehrs in den Boomjahren der Nachkriegszeit.
Rasmus Radach und Dr. Ralf Liptau sind wissenschaftliche Referenten für die Erforschung und Erfassung von Technik- und Industrieanlagen beim LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland und geben Einblick in die Erforschung und denkmalfachliche Bewertung der nachkriegsmodernen Brückenlandschaft im Rheinland.
Moderation: Hans Kummer, Vorstandsmitglied hdak
Dienstag, 17. März 2026, 19:00 Uhr | Kubus, Josef-Haubrich-Hof, 50676 Köln | Haus der Architektur Köln e.V. -Jeden Dienstag, 19 Uhr – eine Stunde Baukultur | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich