Warum werden Bauprojekte teurer als zunächst geplant?

Dieser Frage stellten sich am 3. Mai 2016 in einem bis auf den letzten Platz besetzten hdak-Kubus die fünf Gäste unter Moderation von Jürgen Keimer: Dr. Martin Brans (Leiter der Niederlassung Köln Bau- und Liegenschaftsbetrieb BLB NRW), Klaus Harzendorf (Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik der Stadt Köln), Klaus Küppers (Consultant bei Ernst & Young Köln), Petra Rinnenburger (Betriebsleiterin der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln), Martin Struck (Diözesanbaumeister des Erzbistums Köln).

Ein Kurzbericht mit einigen Kernaussagen folgt bald an dieser Stelle.

Wir begrüßen ein neues Firmenmitglied: 3pass

Das von Judith Kusch und Jens Mayerle geführte Kölner Büro 3pass Architekt/innen Stadtplaner/innen ist neues Firmenmitglied im Haus der Architektur Köln. Wir begrüßen unser neues Mitglied und danken für die Unterstützung und Wertschätzung unserer Aktivitäten!

Wenn auch Sie das Haus der Architektur Köln mit einer Mitgliedschaft unterstützen möchten, finden Sie hier alle notwendigen Informationen (Satzung, Beitragsordnung, Aufnahmeantrag und Lastschriftmandat). Der Mindestbeitrag für Personen beträgt 60 Euro, für Unternehmen und Institutionen 250 Euro pro Jahr. Schüler und Studierende zahlen einen reduzierten Beitrag von 20 Euro. Derzeit haben wir 234 Mitglieder.

Ein Veranstaltungstipp für den heutigen Abend: „Das sprengt jeden Rahmen“

Ein Gespräch über Kostenexplosion und Terminüberschreitung bei Bauprojekten der Öffentlichen Hand

Elbphilharmonie, Flughafen Berlin-Brandenburg, Oper Köln: das sind nur drei von vielen öffentlichen Bauprojekten, die aus dem Ruder laufen. Die öffentliche Debatte über solche Projekte begnügt sich meist mit der Suche nach sogenannten Verantwortlichen. Man will den „Sündenbock“. Das kann der politische Gegner sein, die „unfähige Verwaltung“, „die“ Politik ganz allgemein. In der Sache führt diese Debatte kaum weiter. Das hdak macht den Versuch, über die Ursachen von Kostenexplosion und Terminüberschreitung ohne Polemik und Schuldzuweisung zu sprechen.

Es soll um strukturelle Ursachen gehen, die vermutlich eine größere Rolle spielen als persönliches Versagen Einzelner. An der Ursachenforschung beteiligen sich Dr. Martin Brans (Leiter der Niederlassung Köln Bau- und Liegenschaftsbetrieb BLB NRW), Klaus Harzendorf (Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik der Stadt Köln), Klaus Küppers (Consultant bei Ernst & Young Köln), Petra Rinnenburger (Betriebsleiterin der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln), Martin Struck (Diözesanbaumeister des Erzbistums Köln).

Gesprächsleitung: Jürgen Keimer (Vorstandsmitglied Haus der Architektur Köln)

Dienstag, 03.05.2016, 19:00 bis 20:00 Uhr | Haus der Architektur Köln, Josef-Haubrich-Hof, 50676 Köln | Veranstalter: Haus der Architektur Köln, in der Reihe „Jeden Dienstag 19 Uhr – eine Stunde Baukultur“ | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

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Ein Veranstaltungstipp für den heutigen Abend: Brüsseler Platz – Präsentation der Entwurfsvarianten

Die Stadt Köln lädt zur Präsentation der Entwurfsvarianten ein, die auf Grundlage der Ergebnisse der „Ideenwerkstatt Brüsseler Platz“ vom 11. März 2016 durch das beauftragte Planungsbüro ausgearbeitet wurden. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern lokaler Interessen- und Akteursgruppen werden die verschiedenen Ideen zur Umstrukturierung und Umgestaltung anschließend diskutiert.

Dienstag, 3. Mai 2016, 19:00 Uhr | Pädagogisches Zentrum im Königin-Luise-Gymnasium, Eingang Albertusstraße 19a, 50667 Köln | Veranstalter: Stadt Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

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Unser Tagestipp: Wie kommt man hoch – Technologie und Nutzungsgeschichte

Themenreihe „Türme in der Stadt“

In den gründerzeitlichen Wohn-bauten solventer Bürger lagen die besten Wohnräume in der „Bel-Etage“ im ersten Stock und die Bediensteten-zimmer viele beschwerliche Treppenstufen hoch unter dem Dach. Diese Wertigkeit der Etagen konnte erst mit der Erfindung des Aufzugs umgekehrt werden, der der Immobilienvermarktung das „Penthouse“ als neue „Bel-Etage“ ermöglichte.

Neben der Fördertechnik haben die Tragwerksplanung und die Haustechnik die Entwicklung der Bautechnik und damit die Geschichte der Hochhäuser entscheidend beeinflusst. In drei Vorträgen werden diese technischen Aspekte des Bauens mit aktuellen Entwicklungen vorge-stellt und diskutiert.

Vorträge:

  • Peter Berner, Köln
  • Michael Köster, Köln
  • Jörn Kreuzahler, Köln

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